„Das Bewusstsein zu wecken für einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur, für Nachhaltigkeit und Frieden, waren von jeher die Anliegen des Umwelt- und Friedenstages, der am Sonntag, 18. September, in seiner 24. Auflage in Homburg stattfindet. Beim "Markt der Möglichkeiten" bieten 120 Aussteller vielfältige Informationen und Produkte in den verschiedenen Aktionsbereichen Umwelt, Energie, Frieden, Biosphäre, Dritte Welt, Ernährung und Mobilität. Zuschau- und Mitmachangebote in der Kinder- und Jugendzone, mit Musik und Gaumenschmaus umrahmte Verweilplätze laden ein, den dritten Septembersonntag im und um das Homburger Forum zu verbringen.“
So lautete die Ankündigung des Veranstalters.
„Markt der Möglichkeiten“, das war das Stichwort für die Mediatorin Nicole Schmidt aus Homburg einen eigenen Informationsstand über Mediation zusammen mit Rechtsanwältin und Mediatorin Rebekka Haase aus Landstuhl und der Mediatorin Nicole Riegger aus Saarbrücken relativ kurzfristig anzumelden. Anfangs spielte das Wetter nicht so mit, aber gegen Mittag hörte es wenigstens auf zu regnen. und langsam füllte sich die Grünanlage zwischen Kreisverwaltung und Hallenbad mit Menschen. Viele Familien waren dabei, bot der Umwelt- und Friedenstag doch ein Zirkuszelt für die Kinder und eine Bühne mit Programm für Jugendliche.
Absoluter Renner bei den Kleinen war „Anton“, der den ganzen Tag unermüdlich seinen „Karren“ mit den lieben Kleinen über das Gelände zog. Zeit für die Erwachsenen, die vielen Informationsstände über Natur, Umwelt und alternative Energie aufzusuchen: hier bot sich z.B. die Möglichkeit, eine Probefahrt auf dem Pedelec (Fahrrad mit Elektromotor) zu machen.

Für viele Gäste bot dieser Tag aber auch wirklich Neues: so war der Informationsstand der drei Mediatorinnen gut besucht. Viele lasen im ersten Moment wie so oft „Meditation“, ließen sich dann aber gerne über die moderne Form der Konfliktlösung aufklären. Es zeigte sich als großer Vorteil, dass die drei Mediatorinnen vom Coaching über die kostengünstige Mediation des Vereins „streitwert e.V.“ aus Saarbrücken bis zur Vertretung vor Gericht für den Fall, das gar nichts mehr geht, anbieten konnten. Da die Besucher nicht nur aus dem Saarland, sondern viele auch aus dem angrenzenden Rheinland-Pfalz angereist waren, ergaben sich auch interessante Gespräche für die Landstuhler Rechtsanwältin Rebekka Haase.

Insgesamt war der Umwelt- und Friedenstag eine gelungene Veranstaltung, wie nötig aber selbst die Aussteller das Gebot des friedlichen Miteinanderlebens noch üben müssen, zeigte sich beim Abbau des Marktes:
Rebekka Haase musste mit ihrem Wagen durch die „Marktgassen“ fahren. Natürlich waren auch andere Aussteller dabei, ihre Stände abzubauen, sodass man sich hier vorsichtig und geduldig vorwärts bewegen musste. Ein Fremdwort für einen der Aussteller: er fuhr einfach drauf los, nahm Rebekka Haase die Vorfahrt, schimpfte und zeigte ihr letztendlich auch noch den „Scheibenwischer“…
