Lust auf einen leckeren Salat ? Oder einfach nur auf ein frisch gezapftes „kühles Blondes“? Und dass in einer angenehmen Atmosphäre an einem einmaligen Ort?

 

Dann ist man im „Le Marecage“, auf deutsch: „das Moor“, genau richtig !

 

Hinter dem zugegeben wenig einladenden Namen verbirgt sich der ehemalige Lesesaal des Moorbades Landstuhl. Der Inhaber des Marecage, Stefan Meng und seiner Frau Ellen, hielten das Anwesen von Anfang für den ideale Ort für eine Kulturkneipe. „Wir hatten früher eine Kneipe in einem Kellergewölbe, hier hatten wir auf einmal soviel mehr Platz.“ Dazu muss man wissen, dass die Kneipe aus einem einzigen großen und vor allen Dingen sechs Meter (!)hohen Raum besteht.

Die Höhe wusste Stefan Meng gut zu nutzen: „Die Idee zu einer Galerie hatten wir gleich.“ und so wurde durch eine Metallkonstruktion eine Art Balkon in den alten Lesesaal eingebaut, durch den die Nutzfläche um gut zwanzig Plätze erweitert wird. Und die werden nicht nur am Wochenende gebraucht, ist doch das Marecage in der sehr durch amerikanischen Gäste geprägten Kneipenlandschaft in Landstuhl nahezu die einzige stilvolle Kneipe, die von Einheimischen noch besucht werden kann.

In ihren Anfängen wurde regelmäßig Livemusik angeboten, aber „handgemachte livemusik“ ist nach Stefan Meng „leider nicht mehr angesagt und fast schon unbezahlbar“. Und so wandelte sich die Musikkneipe seit ihrer Eröffnung 1988 langsam aber sicher zu dem was sie heute ist: eine Kneipe, in der man sehr gut essen kann, aber nicht muss. Die Speisekarte ist reichhaltig, ob nun etwas für „den kleinen Hunger“ wie Suppen, gebackener Schafskäse oder einfach nur Nachos, über Nudel- bis zu Fleischgerichten. Ergänzt wird diese Karte mittags durch ein Stammessen: für wenig Geld bekommt man ein Dreigängemenü.

Tagesaktuelle Infos zur Speisekarte gibt’s für  Interessierte im Internet unter www.marecage.de.

Wöchentlicher Höhepunkt ist donnerstags der Steak Abend: die verschiedenen Steakvariationen des Küchenteams unter Leitung der Küchenchefin Ellen Meng sorgen allwöchentlich für ein volles Haus. An diesem Abend ist Reservierung „pflicht“, es sei denn, man möchte nur etwas trinken: „Bisher habe ich immer eine Lösung gefunden und jeden Gast untergebracht!“ sagt Stefan Meng schmunzelnd. Ohnehin ist Meng ein  Vollblutwirt, der anscheinend hinter der Theke zu Hause ist und „schon auf der Schulbank Wirt werden wollte“.

Außerdem verfügt das Marecage noch über ein Kellergewölbe, das seit Einführung des Nichtraucherschutzes als Raucherzimmer dient. Obwohl Stefan Meng selber Raucher ist, zieht er letztendlich doch eine positive Bilanz: „Mir gefällt es so auch besser, wenn ich nicht im Nebel herum laufen muss.“  Und wer die frische Luft liebt, kann sich bei schönem Wetter in den kleinen Biergarten setzen. In jedem Fall gilt: im Marecage lässt es sich gut sein.

 

 

„Le Marecage“

Hauptstr. 37

66849 Landstuhl

Tel: 06371-15601

Fax: 06371-60069

Email: meng.marecage@superkabel.de

Internet: www.marecage.de

 

 

Öffnungszeiten:

 

Dienstag – Freitag

 

11.00 – 14.00 Uhr

18.00 Uhr – Feierabend

 

Samstags, sonntags und Feiertage

18.00 Uhr – Feierabend

 

 

Montag Ruhetag