Nach einer größeren Operation steht im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt eine Rehabilitationsmaßnahme an. Dabei gibt es die Möglichkeit der stationären und der ambulanten Reha. Das Zentrum für ambulante Rehabilitation, kurz ZAR, in Landstuhl hat sich auf die ambulante Nachversorgung von Patienten spezialisiert.

Liegen doch die Vorteile ganz klar auf der Hand: Der Patient bleibt in das familiäre Umfeld eingebunden und die Kosten der Nachbehandlung sind wesentlich geringer.

Das ZAR arbeitet Hand in Hand mit den umliegenden Krankenhäusern. Wird ein Patient stationär behandelt, kümmert sich der Sozialdienst des Krankenhauses umgehend um einen Platz in der ambulanten Reha, sodass der Patient nach dem Krankenhausaufenthalt direkt mit der Reha beginnen kann.

Die Patienten wohnen in einem Radius von etwa 60 Kilometern und werden morgens vom hauseigenen Fahrdienst abgeholt und nachmittags wieder nach Hause gebracht. Die Reha-Maßnahme dauert in der Regel drei Wochen, wird aber, falls nötig, vom Kostenträger verlängert. Während der dreiwöchigen Reha bekommt der Patient einen eigenen, für ihn individuell ausgearbeiteten Stundenplan.

Dabei verfolgt das ZAR ein ganzzeitliches Konzept. Das heißt der Patient erhält nicht nur seine krankengymnastische Betreuung, sondern eine ganz persönlich auf ihn ausgerichtete Versorgung. Unter anderem enthalten ist zum Beispiel ein Kurs, in dem die Patienten lernen, sich gut und gesund zu ernähren, entsprechende Kochkurse, Raucherentwöhnung oder Ergotherapie runden das Programm ab. 

Bestimmte Seminare sind allerdings für alle Pflicht, auch das Eingangsgespräch mit dem Psychologen, sodass eine optimale Rehabilitationsplanung erfolgen kann. Spezialisiert hat sich das ZAR auf die orthopädische Rehabilitation und die Krebsnachsorge. Für die orthopädische Rehabilitation zeichnet sich Dr. Hans-Peter Blauth verantwortlich.

Aber nicht nur die fachlich Betreuung ist auf dem neusten Stand, auch die technische Ausstattung ist auf der Höhe der Zeit. Die Trainingsgeräte im Fitnessraum sind mit einem Chiplesegerät ausgestattet. Jeder Patient erhält eine Chipkarte die er in das Gerät einsteckt. Bekommt ein Patient Muskelkater oder stellen sich keine Fortschritte ein, kann der Sporttherapeut am Computer und am individuellen Trainingsplan genau erkennen woran es liegt und entsprechende Anweisungen an den Patienten geben.

All diese intensive Betreuung bedarf einem Ausbildungsstand auf dem neusten Erkenntnisstand und so achtet Rosa Gappmair, die Leiterin des ZAR-Landstuhl, dass ihre Mitarbeiter regelmäßig Fortbildungen besuchen. Aber nicht selten kommen die engagierten Mitarbeiter und fragen bei Frau Gappmair nach, ob sie diese oder jene Fortbildung besuchen können, was eigentlich immer möglich ist.

Wenn nach sechs Stunden Rehamaßnahmen, einschließlich dem Mittagessen in der hauseigenen Cafeteria die Patienten wieder nach Hause gebracht werden, schließen sich noch lange nicht die Pforten des ZAR. Dann geht es weiter mit den Präventionskursen. So kann man bei Wirbelsäulengymnastik, Ausdauertraining oder Aquafitnesskursen Erkrankungen vorbeugen und wer etwas für den Geist tun möchte ist bei Vorträgen zu medizinischen Themen bestens aufgehoben.

Das ZAR, das es seit fünf Jahren in Landstuhl gibt, hat 83 Arbeitsplätze unterschiedlichster Qualifikationen und bildet natürlich auch aus. So kann man sich in einem dualen Studium an der Hochschule Saarbrücken und dem ZAR zum Bachelor für Ernährungsberatung und Bachelor Gesundheistmanagement ausbilden lassen. Als klassischen Ausbildungsberuf bietet das ZAR die Ausbildung zum Fitnesskaufrau bzw. Fitnesskaufmann und Kauffrau bzw. Kaufmann im Gesundheitswesen an.

 

 

 

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ZAR-Landstuhl

Nardinistrasse 10
66849 Landstuhl

Telefon: 06371/848 300
Internet: www.zar-landstuhl.de
E-Mail: info@zar-landstuhl.de