-Infoveranstaltung in Reichenbach-Steegen-

Unter diesem Motto wird am kommenden Mittwochabend (20. Februar, 19.00 Uhr) in Reichenbach-Steegen im evangelischen Gemeindehaus eine Informationsveranstaltung der Kanzlei Feth & Haase aus Landstuhl/Reichenbach-Steegen stattfinden. Kurz und bündig wird Rechtsanwältin Rebekka Haase, die sich schon seit nahezu zwanzig Jahre mit diesem Thema beschäftigt, über Fragen zu Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen informieren.

Aus Erfahrung weiß Rechtsanwältin Haase, dass viele Menschen dieses Thema gerne vor sich herschieben. Unter dem Slogan „Rechtliche Vorsorge-aber richtig!“ versteht Rechtsanwältin Haase folgendes: Die Verfügungen, gerade die Patientenverfügung, müssen richtig formuliert werden, damit sie dann später auch „halten“ können. Auch die richtige Aufbewahrung ist wichtig, denn was nützt die beste Patientenverfügung, wenn niemand von ihr weiß oder sie nicht direkt vorgelegt werden kann. Und im Fall der Fälle muss der Wille des Patienten eventuell auch richtig durchgesetzt werden, daher ist die Vorsorgevollmacht so wichtig.

Anhand zahlreicher Fälle aus ihrer Praxis wird Rechtsanwältin Haase das Prozedere beschreiben, wenn ein Patient bewusstlos im Krankenhaus liegt und medizinische Entscheidungen getroffen werden müssen. Die Erstversorgung wird natürlich vorgenommen, aber bei allen weiteren Fragen braucht das Krankenhaus einen berechtigten Ansprechpartner. Und dies sind eben nicht automatisch der Ehepartner oder die Kinder. Die Ärzte werden zwar mit ihnen reden, um den Patientenwillen zu ermitteln, wenn es aber um grundlegenden Entscheidungen geht, müssen auch die Familienangehörigen rechtlich legitimiert sein. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, dann informiert das Krankenhaus das örtlich zuständige Amtsgericht, welches dann eine gesetzliche Betreuung einrichtet. Im besten Fall wird ein Familienangehöriger eingesetzt, sind diese aber unbekannt, dann wird ein fremder Berufsbetreuer bestimmt. Und das ist eigentlich das, was viele Menschen nicht wollen: dass auf einmal ein Fremder entscheidungsbefugt ist.

Interessierte sind herzlich willkommen, keine Anmeldung erforderlich.

 

von Rechtsanwältin Rebekka Haase

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