In Landstuhl soll bald Sonnenstrom in großem Stil erzeugt werden. Dafür fasste der Landstuhler Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung die notwendigen Grundsatzbeschlüsse. Ganz konkret will ein Unternehmen aus Ingolstadt auf einem Geländestreifen zwischen der L 395 Richtung Hauptstuhl und der Bahnlinie Kaiserslautern-Saarbrücken den „Solarpark Am Fleischackerloch“ errichten, ein Vorhaben, für dass das Stadtparlament in der vergangenen Woche einstimmig und ohne größere Diskussionen Grünes Licht signalisierte.
Wie den Unterlagen zur Sitzung zu entnehmen ist, sind für den Solarpark zwei Teilflächen östlich und westlich der Autobahnbrücke vorgesehen, die rund fünf (westlicher Teil) beziehungsweise 1,1 Hektar (östlicher Bereich) groß sind und die ausschließlich im Gemeindegebiet der Stadt Landstuhl liegen. Weiter heißt es, dass vorab umfangreiche Untersuchungen im Raum Landstuhl vorausgegangen seien, bei denen sich herauskristallisiert habe, dass die beiden Teilflächen entlang der L 395 hinsichtlich der ökologischen und ökonomischen Aspekte besonders prädestiniert für den Bau eines Solarparks seien.
Gebaut werden soll eine so genannte fest aufgeständerte Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von rund sechs Megawatt peak (MWp). Dabei werden die eigentlichen Solarmodule auf einer Ständerkonstruktion montiert und gleichzeitig in einem bestimmten Winkel zur Sonne ausgerichtet, um ein Maximum an Sonnenergie einfangen und in elektrischen Strom umwandeln zu können. Teil der Anlage sind zudem entsprechende Trafostationen, um den Gleichstrom, den die Solarmodule erzeugen, in Wechselstrom umzuwandeln und ins Stromnetz einspeisen zu können sowie ein 2,5 Meter hoher Zaun um die beiden Teilflächen.
Die vom Landstuhler Stadtrat gefassten Grundsatzbeschlüsse beinhalten unter anderem die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans sowie die so genannte Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Außerdem liegt die gesamte Planung öffentlich für einen Monat auf der Verwaltung aus. (red)

Foto: Pixabay

 

 

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