-Namika Konzert in der Alten Feuerwache in Mannheim-

Am vergangenen Sonntag fand in der alten Feuerwache in Mannheim das Namika Konzert der „Que Walou“ – Tour statt. Aus gesundheitlichen Gründen musste die Sängerin das Konzert im Januar leider absagen. Nach ihrer kurzen Auszeit wollte sie wieder schnell zurück auf die Bühne und hat es möglich gemacht, dass Ersatztermine für die ausgefallenen Konzerte bekannt gegeben wurden.

Der Name ihres Albums „Que Walou“ lässt sich auf ihre zentralmarokkanischen Wurzeln zurückführen. Diese Redewendung bedeutet auf Deutsch abhängig vom Zusammenhang „Wie nichts“ bzw. „Für nichts“. Das Album handelt davon, sich nichts gefallen zu lassen und sich nicht mit der derzeitigen Situation zu begnügen, sondern sich weiterzuentwickeln und die Erinnerungen zu ehren.

Einen atemberaubenden Einstieg schuf die Sängerin mit dem Lied „Dschungel im Kopf“. Ihre Band heizte dem Publikum ein und Höhepunkt war der Auftritt von Namika. Der Titel handelt von dem Drang sich im Dschungel des Lebens zurecht zu finden und überleben zu wollen, auch wenn das Leben oft nicht leicht ist.

„Je ne parle pas francais“ kam in den letzten Monaten sehr oft im Radio. Für mich der Ohrwurm des Jahres. Hier besingt Namika einen Mann, der ihr begegnet und den sie nicht versteht. Er spricht französisch. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, denn durch seine charmante Art und seine Ausstrahlung gewinnt er trotzdem ihre Aufmerksamkeit. Dieser Song verdeutlicht, dass man nicht immer auf seinen Kopf, sondern auch auf sein Herz hören sollte.

Abschlusssong des Konzerts war „Lieblingsmensch“. Dieser Titel stammt aus dem vorhergehenden Album „Nador“ und war lange Zeit in den Charts sehr beliebt. Das Publikum wartete das ganze Konzert auf diesen Song und wurde nicht enttäuscht. Die Halle bebte und die Fans feierten mit Namika ihren Song. Der Besuch dieses Konzerts bildete für mich einen Höhepunkt im Jahr 2019.

 

von Clara Hoffmann

 

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