Der Stadtrat von Landstuhl hatte im Frühjahr beschlossen ein Verkehrskonzept erarbeiten zu lassen. In Zusammenhang mit diesem Vorhaben wurde an acht bestimmten Knotenpunkten der Stadt eine Verkehrszählung vorgenommen.

Mit futuristisch anmutenden Geräten wurden diese Daten erfasst. Dabei sind diese Anlagen nicht für eine Erfassung von Geschwindigkeit, Gesichtern oder Kennzeichen ausgelegt und beschränkten sich auf die reine Zählung der Fahrzeuge, die an diesen Messstellen vorbei fahren. Sie können aber durchaus PKWs von größeren Fahrzeugen unterscheiden. Das Büro R und T aus Darmstadt nimmt diese Ergebnisse als Grundlage für die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes inclusive einer Prognose, wie es z.B. 2030 aussehen wird. Das erfahrene Fachbüro hat die Schwerpunkte und die Verkehrsknotenpunkte mit der Stadt ausführlich im Vorfeld abgestimmt. Man hat bewusst auf eine Ankündigung in der Presse verzichtet, um mögliche Manipulationen keinen Raum zu geben. So wurden bei anderen Projekten durchaus Endergebnisse beeinflusst, die gezielt auf Eigeninteresse basierten.

Das Büro R und T wird diese Daten auswerten und in Zusammenarbeit mit der Stadt ein Verkehrskonzept erarbeiten. Ergebnisse werden im Herbst erwartet.(red)

 

<- Zurück zur Übersicht