– Musiker aus Landstuhl und Umgebung spielen Freude schöner Götterfunken –

Die Welt steht Kopf. Aus allen Teilen der Erde täglich neue Hiobsbotschaften. Immer mehr infizierte Menschen, Bilder von chaotischen Zuständen in Krankenhäusern, immer mehr Tote. Eine für unsere Generation noch nie da gewesene Krise. Allmählich stemmen sich alle dagegen ohne jedoch genau zu wissen, welches Mittel das richtige ist. Es sind nicht nur die Regierenden, sondern Menschen aus allen Schichten, die versuchen, diesem Tsunami des nicht für möglich gehaltenen entgegenzutreten. Natürlich darf dabei auch die Musik nicht fehlen. Einige Musiker aus Landstuhl und Umgebung haben am vergangenen Sonntag gemeinsam und doch getrennt „Freude schöner Götterfunken“ gespielt. Es ist die Hymne von Europa, das in diesen schweren Zeiten vielleicht zusammenstehen muss. Der Aufruf zum Spielen der Hymne erging vorletzten Sonntag an alle Musiker in Deutschland, die Musiker aus Landstuhl und Umgebung haben ihn einfach wiederholt.

Heribert Molitor, der Leiter des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Kammerchors, spielte in der St. Andreas Kirche an der Orgel und trug die Hymne bei geöffneten Fenstern der Kirche mit dem 18:00 Uhr Glockenschlag in die Altstadt von Landstuhl hinaus.

Auch Franz Wosnitza, der weitgereiste Jazzmusiker aus Landstuhl, ließ es sich nicht nehmen, an der Aktion teilzunehmen. Mit seiner Familie musizierte er in seinem Haus zusammen mit seiner Frau und Tochter.

Michaela Hoffmann, die ehemalige Leiterin des Kinderchores Ramstein und Musikpädagogin, ließ Europas Hymne in Hütschenhausen erklingen. Michaela Hoffmann begleitete ihre Tochter Clara beim Gesang am Klavier.

Wolfgang Feth spielte und sang am Klavier und zeigte, dass auch Hobbymusiker an dieser Aktion teilnehmen können.

von Wolfgang Feth

<- Zurück zur Übersicht