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Donnerstag, 21. September 2017

Jugend in Europa

Europaschule ASG feiert langjährige Schulpartnerschaft mit Estland und Lettland

Zu Ehren der 25-jährigen Partnerschaft mit dem Spidola Gymnasium in Jelgava in Lettland und der 20-jährigen Partnerschaft mit dem Tarvastu Gymnasium in Mustla in Estland, hatte das Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) die Partnerschulen zu einer Austauschwoche eingeladen. Die Gäste wurden mit Freude erwartet und ihnen während ihres einwöchigen Aufenthaltes vom 2. bis zum 9. September ein kurzweiliges und spannendes Programm angeboten.

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„Schluss mit den Felgenkillern”

Aktion des ADFC Kaiserslautern zeigt erste Erfolge

Der im Frühjahr durch den Kreisverband gestartete Aufruf an Einzelhändler, Betriebe und öffentliche Einrichtungen in Kaiserlautern zeitigt einen ersten Erfolg: Die Kaiserlauterer Filiale des Biowarenhändlers „Alnatura” in der Königstraße hat im Sommer ordentliche Fahrradabstellanlagen montiert, die ein sicheres Anschließen von Fahrrädern ermöglichen.

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Bis nur noch ein Schatten bleibt

Einen bislang unbekannten Seitenblick auf das künstlerische Leben eines an Alzheimer erkrankten Menschen eröffnet die Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ in der Kundenhalle der Kreissparkasse Kaiserslautern. Der Werbegrafiker Carolus Horn war einer der bekanntesten Designer im Nachkriegsdeutschland. Er erfand Slogans wie „Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an“(Esso), „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ (Bundesbahn) oder auch „Nur Fliegen ist schöner.“

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Begehung im Biotopwald entschärft Konflikt um Kranzeichen

Fällungen nicht in befürchtetem Umfang erforderlich

Auf Anregung der GRÜNEN traf sich der Umweltausschuss der Stadt Kaiserslautern am 7. September zu einem Ortstermin im Stadtwald bei den Kranzeichen. Die Forstverwaltung hatte zuletzt überraschend eine Verdopplung der Einschlagmenge bis 2022 gefordert. Diese Forderung traf fraktionsübergreifend auf Verwunderung. Die Begehung deckte nun einige Missverständnisse auf und lässt auf eine einvernehmliche Lösung hoffen.

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Big Data

Gespräch in der Ausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data“

Am Dienstag, 26. September, ab 18 Uhr, bringt Dr. Svenja Kriebel, Leiterin der Sammlung für Angewandte Kunst und Kuratorin der Sonderausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data“ im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, den Besuchern die aktuell präsentierten Objekte und Installationen näher. Big Data ist in aller Munde.

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Jazzbühne meets Diversity

Das Jazzbühne-Trio präsentiert am Freitag, 29.09., 20:00 Uhr, bei seinem ersten Konzert der neuen Saison das multikulturelle Bandprojekt Shaian aus Kaiserslautern.

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Konzert der U.S. Army Band & Chorus

Deutsch-amerikanisches Freundschaftskonzert

Die United States Army Europe Band & Chorus präsentiert sich am 14. Oktober 2017 ab 20:00 Uhr zum vierten Mal dem Kaiserslauterer Publikum mit einem kostenfreien Konzerthighlight in der Fruchthalle. Das Konzert steht im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft in der Region Kaiserslautern.

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Jugend in Europa

Jubiläumsfeier in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums - Foto: ASG

Europaschule ASG feiert langjährige Schulpartnerschaft mit Estland und Lettland

Zu Ehren der 25-jährigen Partnerschaft mit dem Spidola Gymnasium in Jelgava in Lettland und der 20-jährigen Partnerschaft mit dem Tarvastu Gymnasium in Mustla in Estland, hatte das Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) die Partnerschulen zu einer Austauschwoche eingeladen. Die Gäste wurden mit Freude erwartet und ihnen während ihres einwöchigen Aufenthaltes vom 2. bis zum 9. September ein kurzweiliges und spannendes Programm angeboten.

Im Rahmen des gemeinsamen Festaktes in der Schule hob der Beigeordnete und Schuldezernent Joachim Färber die Bedeutung internationaler Schulpartnerschaften hervor: „Die Schulen leisten durch die gemeinsame Verbindung einen nachhaltigen Beitrag zu einem friedvollen Miteinander. Verständnis für andere Sprachen und Kulturen schafft Platz für einen vorurteilsfreien Umgang und für wertvolle Freundschaften.“ Seinen Worten zufolge bauten die Grundpfeiler Europas auf dem Fundament eines starken Zusammengehörigkeitsgefühls, auf gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz auf. „Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen durch Engagement für Europa erhalten werden“, so Färber.

Das ASG hatte erst im März dieses Jahres als erstes Gymnasium in der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern die Auszeichnung „Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz“ für sein unermüdliches und jahrelanges Engagement zur Stärkung eines europäischen Bewusstseins bei den Schülerinnen und Schülern erhalten. „Das Brexit-Referendum, der Krieg zwischen Russland und der Ukraine oder das derzeitige politische Verhalten der Türkei gegenüber der EU führt uns allen deutlich vor Augen, dass man sich jeden Tag neu für Europa einsetzen muss. Hier geht das ASG mit bestem Beispiel voran und lässt die Schülerinnen und Schülern erfahren, wofür ein friedliches und demokratisches Europa steht“, erklärte Färber und dankte dem gesamten Lehrerkollegium für ihr Wirken und ihren Einsatz zur Erhaltung und Fortführung der jahrelangen, internationalen Beziehungen.

Die Austauschwoche mit den beiden Partnerschulen fand unter dem Motto „Jugend in Europa“ statt. Neben einem Ausflug nach Straßburg stand auch ein Besuch der Städte Trier und Schengen auf dem Programm. Eine Stadtführung durch Kaiserslautern, ein Besuch auf der Gartenschau, eine Ausstellung „Das Baltikum und die Deutschen“ sowie der gemeinsame Festakt in der Schulaula rundeten die Begegnungswoche ab. (ps)

Begehung im Biotopwald entschärft Konflikt um Kranzeichen

Dr. Jürgen Ott (Pollichia) und Dr. Holger Schindler (BUND Rheinland-Pfalz)

Fällungen nicht in befürchtetem Umfang erforderlich

Auf Anregung der GRÜNEN traf sich der Umweltausschuss der Stadt Kaiserslautern am 7. September zu einem Ortstermin im Stadtwald bei den Kranzeichen. Die Forstverwaltung hatte zuletzt überraschend eine Verdopplung der Einschlagmenge bis 2022 gefordert. Diese Forderung traf fraktionsübergreifend auf Verwunderung. Die Begehung deckte nun einige Missverständnisse auf und lässt auf eine einvernehmliche Lösung hoffen.

Die Kranzeichen sind Teil eines 69 Hektar umfassenden Biotop-Schutzwaldes. Ein derartiger Bestand mit über 200-jährigen Eichen ist ökologisch besonders wertvoll und im Pfälzerwald selten. Die alten Bäume sind Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten. Deswegen hat sich der Stadtrat den Schutz dieses Biotopes zur Aufgabe gesetzt. Zu diesem Zweck war im Jahr 2012 die Hiebmenge bei den Eichen auf 400 Festmeter (80 große alte Eichenbäume) für zehn Jahre festgelegt worden. Diese Menge wurde bereits jetzt, nach fünf Jahren, erreicht. Nun wurde für die nächsten fünf Jahre die Zulassung weiterer 400 Festmeter gefordert. Schon in diesem Herbst sollten hiervon 70 Festmeter eingeschlagen werden. Darüber hinaus wäre der Hiebsatz für Buchen von 900 auf 1600 Festmeter zu erweitern.

Neben den Vertretern der Verwaltung konnten auch externe Experten für die Begehung gewonnen werden. Mit dem Präsidenten der Pollichia Dr. Jürgen Ott sowie den BUND-Vertretern Dr. Holger Schindler (Landesvorsitz) und Dr. Siglinde Gramoll (Kreisgruppe Kaiserslautern) waren drei namhafte Biologen aus Naturschutzverbänden bei dem Ortstermin zugegen, um sich die Notwendigkeit des umfassenden neuen Einschlags erklären zu lassen. Die Forstverwaltung konnte jedoch Entwarnung geben: Von den vierzehn Eichen, die im Frühjahr starken Befall durch den Prachtkäfer zeigten, muss nur eine einzige gefällt werden. Diese ist allerdings gerade noch durch die bestehende Hieb-Erlaubnis gedeckt. Somit wird ein Beschluss zum jetzigen Zeitpunkt hinfällig.

Die Förster zeigten zudem, dass sie sich der besonderen Situation im Gebiet der Kranzeichen außerordentlich bewusst sind. In Bezug auf die Vorgabe mindestens 10 alte Eichen im Biotop zu erhalten, erklärte Förster Tobias Foth „Wir haben einen Pool von 25 vitalen Eichen“. Er zerstreute eventuelle Befürchtungen wirtschaftlicher Interessen: „Dann würden wir vor allem junge Bäume fällen“ und sein Kollege Hoffmann ergänzte, dass „alleine die jährliche Bestandsaufnahme im Frühjahr einen mittleren vierstelligen Betrag verschlingt“. Auch die kritischen Fragen der Experten nach den Plänen zur Käferbekämpfung und der Einbeziehung des Buchenbestands konnten zur allgemeinen Zufriedenheit beantwortet werden.

Um zukünftig ein flexibles, auf Wachstum und Witterung abgestimmtes Vorgehen zu ermöglichen, soll auf eine pauschale Obergrenze verzichtet werden. Zusammen mit dem Forst wird die Situation jährlich im Herbst begutachtet werden, um das gemeinsame Ziel des Biotop-Erhalts und den optimalen Schutz der Bäume zu erreichen. Dies soll, wie von den GRÜNEN gefordert, mit den Fachleuten der Forstverwaltung bei Begehungen vor Ort geschehen. So kann dann der Hiebsatz für das jeweilige Jahr transparent nachvollzogen werden.(ps)

„Schluss mit den Felgenkillern”

Aktion des ADFC Kaiserslautern zeigt erste Erfolge

Der im Frühjahr durch den Kreisverband gestartete Aufruf an Einzelhändler, Betriebe und öffentliche Einrichtungen in Kaiserlautern zeitigt einen ersten Erfolg: Die Kaiserlauterer Filiale des Biowarenhändlers „Alnatura” in der Königstraße hat im Sommer ordentliche Fahrradabstellanlagen montiert, die ein sicheres Anschließen von Fahrrädern ermöglichen. Es bleibt zu hoffen, dass andere Geschäfte ihre Ignoranz und Untätigkeit auf diesem Gebiet aufgeben und dem guten Beispiel folgen- im Sinne der Rad fahrenden Kundschaft. Auf der Webseite des ADFC KL sind weiterhin gute und schlechte Fahrradparker in Kaiserslautern aufgelistet und Ansprechpartner für eine Umrüstung genannt. Das Angebot einer Montage durch den ADFC besteht weiterhin.(ps)

Big Data

Datenerhebung: Bodyscanner (Foto und © Human Solutions GmbH)

Gespräch in der Ausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data“

Am Dienstag, 26. September, ab 18 Uhr, bringt Dr. Svenja Kriebel, Leiterin der Sammlung für Angewandte Kunst und Kuratorin der Sonderausstellung „Ohne Schlüssel und Schloss? Chancen und Risiken von Big Data“ im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern (mpk), Museumsplatz 1, den Besuchern die aktuell präsentierten Objekte und Installationen näher. Big Data ist in aller Munde. Aber verstehen wir eigentlich wirklich, was sich mit der umfänglichen Datenerhebung verbindet? In der Führung steht die eigene Erfahrung im Zentrum: Wie fühlt es sich an, wenn die meist im Verborgenen ablaufenden Prozesse der Datenerhebung bewusst werden? Dr. Svenja Kriebel stellt Chancen und die damit verbundenen Risiken heraus. Die reale Erfahrung ermöglicht ein leichteres Verständnis. Big Data ist weit mehr als nur eine technologische Entwicklung; vielmehr wird Big Data unser Denken und Handeln gravierend verändern. Unter dem Stichwort „Industrie 4.0“ beispielsweise wird eine Zukunft beschrieben, die „eine intelligente Datenaufnahme, -speicherung und -verteilung durch Objekte und Menschen umfasst“. Aus der Frauenhofer-Studie „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ von 2013 (ISBN 978-3-8396-0570-7) geht hervor, dass die Grenzen von privatem und geschäftlichem Dateneinsatz noch stärker ineinanderfließen. Muss die Privatsphäre weiter geschützt werden? Was gewinnen wir, wenn wir diese mehr oder weniger bewusst in Teilen aufgeben? Wie wir Chancen und Risiken bewerten, hängt entscheidend davon ab, wie hoch das Vertrauen in die Leistungen der Informationssicherheit ist. (ps)

Bis nur noch ein Schatten bleibt

Einen bislang unbekannten Seitenblick auf das künstlerische Leben eines an Alzheimer erkrankten Menschen eröffnet die Ausstellung „Wie aus Wolken Spiegeleier werden“ in der Kundenhalle der Kreissparkasse Kaiserslautern. Der Werbegrafiker Carolus Horn war einer der bekanntesten Designer im Nachkriegsdeutschland. Er erfand Slogans wie „Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an“(Esso), „Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ (Bundesbahn) oder auch „Nur Fliegen ist schöner.“ Im Alter von 60 Jahren erkrankte der Künstler an Demenz. Die noch bis 6. Oktober ausgestellten Bilder dokumentieren sein Schaffen vor und während seiner Erkrankung.

Emotional betroffen machten einem die Bilder, sagte das stellvertretende Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Kaiserslautern Robert Roth bei der Vernissage. Etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland seien an einer Form der Demenz wie beispielsweise Alzheimer erkrankt. Es sei keine leichte Aufgabe - besonders nicht für pflegende Angehörige -, die Erkrankung zu akzeptieren und mit ihr umzugehen, sagte Roth. Mit der Ausstellung, die vom Malteser Hilfsdienst organisiert wird, wolle die Kreissparkasse mehr Verständnis und Aufmerksamkeit für demenzielle Erkrankungen schaffen, betonte er. In der Kundenhalle seien täglich bis zu 3000 Menschen unterwegs – das ermögliche, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Erkrankten seien auf ein „größeres Verständnis und Offenheit in der Bevölkerung angewiesen“, bekräftigte Roth.

Der Malteser Hilfsdienst ist zum wiederholten Male Mitausrichter dieser Ausstellung, sagte Constantin von Kessel, stellvertretende Diözesanleitung Speyer. Als große katholische Hilfsorganisation mit 89 Helfern an fünf Standorten in der Diözese kümmerten sich die Malteser vermehrt um die Betreuung von Betroffenen, denn die Erkrankung nehme an Zahl immer mehr zu. Seiner Erfahrung nach wollten viele Menschen helfen, jedoch werde das Nicht-Wissen-Wie als Hürde empfunden. Diese gelte es abzubauen. Pfarrer Andreas Keller von der Kaiserslauterer Pfarrei Hl. Martin hatte im Winter den Anstoß gegeben, diese Ausstellung in die Kreisparkasse zu bringen. Als Wunsch an die Besucher habe er: „Sensibler werden, Scham überwinden, Hilfsangebote annehmen“. Er erfahre oft, dass sich pflegende Angehörige überfordert fühlen und gleichzeitig ein schlechtes Gewissen bekämen, weil sie nicht mehr an Sorge leisten können.

Die Fachärzte am Pfalzklinikum Dr. Solmaz Thieme und Dr. Alexander Gerum, Standortkoordinatorin Carmen Nebling und Malteser-Fachbereichsleiterin für Demenz, Nina Basteck, standen den Fragen der Vernissage-Gäste Rede und Antwort.

Während seines künstlerischen Schaffens zeichnete und malte Carolus Horn beispielsweise Wolken filigran, zart, realitätsnah. Im Fortgang seiner Erkrankung und zum Lebensende hin änderte sich seine Wahrnehmung: Jetzt bildet er Wolken als beinahe ovale Scheiben ab, die ein wenig an Spiegeleier erinnern. Kurator Jörg Eberling erläuterte spannungsreich das Werk des Ausnahmekünstlers Carolus Horn, der 1992 im Alter von 71 Jahren starb. Eberling zeigte auf den ausgestellten Bildern an vielen Details einzelne Merkmale auf, an denen man die Veränderungen der inneren Sehweise des Erkrankten nachverfolgen kann. Wer an der Alzheimer erkrankt ist, verliere jeden Tag ein kleines Stückchen seiner Persönlichkeit bis nur noch ein Schatten übrigbleibe, beschrieb er auf eindringliche Weise den Verlauf.(ps)

Jazzbühne meets Diversity

Foto Helmut Vogel

Das Jazzbühne-Trio präsentiert am Freitag, 29.09., 20:00 Uhr, bei seinem ersten Konzert der neuen Saison das multikulturelle Bandprojekt Shaian aus Kaiserslautern.

Wer sie schon mal live oder auf CD genießen durfte, der war sofort berührt von ihrer Musik. Die Rede ist von dem multikulturellen Bandprojekt Shaian (kurdisch: die Würdige) aus Kaiserslautern. Shaian vereint Musiker aus Afghanistan, Eritrea,

Iran, Syrien, Indonesien, Tunesien und Deutschland. Es sind alte und neue Pfälzer, Studenten, Migranten und Flüchtlinge. Alle verbindet die Leidenschaft zur Musik. Zusammen mit Oud- und Dambue-Spielern, Bassisten, Rappern, erkussionisten

sowie Sängern und Gitarristen spielen sie gemeinsam ihre jeweiligen Lieblingslieder aus all ihren Heimatländern. Die Musiker sind Christen, Baha’i und Muslim und fühlen sich zu Hause in ihrer Musik. Sie bringen dabei ihre eigene Kultur, ihre Spiel- und Interpretationsweise ein. Dadurch entsteht ein unverwechselbarer multikultureller Sound. Als „musikalische Botschafter Rheinland-Pfalz 2017“ gehen sie auf Tour und gastieren beispielsweise am Tag der Deutschen Einheit in der Landesvertretung RLP in Berlin – vorher jedoch macht Shaian und ihre Vielfalt halt auf den Brettern der Jazzbühne.(ps)

Karten zum Preis von 15,00 Euro, ermäßigt 10,50 Euro gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information, Fruchthallstraße 14, Tel. 0631 365-2316; im Pop Shop Kaiserslautern, Tel. 0631 64725; Thalia Ticketservice, Tel. 0631 36219-814 und bei allen weiteren VVK-Stellen (Ticket-Hotline: 01806-57 00 70), im Internet unter www.eventim.deund von zu Hause aus mit ‚ticketdirect‘ über www.eventim.de. Auch telefonische Bestellungen sind möglich. Die Karten gehen Ihnen dann per Post zu.

Konzert der U.S. Army Band & Chorus

Deutsch-amerikanisches Freundschaftskonzert

Die United States Army Europe Band & Chorus präsentiert sich am 14. Oktober 2017 ab 20:00 Uhr zum vierten Mal dem Kaiserslauterer Publikum mit einem kostenfreien Konzerthighlight in der Fruchthalle. Das Konzert steht im Zeichen der deutsch-amerikanischen Freundschaft in der Region Kaiserslautern.

Die USAREUR Band & Chorus, unter der Leitung von Lieutenant Colonel Dwayne Milburn, ist die größte Musikformation der US Armee außerhalb der Vereinigten Staaten und dient als führender musikalischer Botschafter der US-Landstreitkräfte in Europa. Die musikalische Bandbreite umfasst klassische Musik, sowie modernere Stücke und trifft damit jeden Musikgeschmack. Die professionellen und vielseitigen Musiker versprechen in einer über 70 Mann starken Formation ein musikalisch abwechslungsreiches Programm.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist kostenlos. Kartenvergabe erfolgt im Voraus im Rathaus Nord, 1. Obergeschoß, Raum A106 in der Lauterstraße 2 am Mittwoch, 27. September, und Freitag, 29. September 2017, jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr. Telefonische Vorbestellungen sind nicht möglich, es werden je 2 Karten pro Person vergeben. (ps)