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Sonntag, 23. Juli 2017

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Veranstaltungen

FR 21.07.17

20 Jahre Burg-Jazz Unnerhaus Kulturclub, Burg Nanstein, 18:00 Uhr

SA 22.07.17 25 Jahre Unnerhaus Kulturclub Jubiläums - Burg – Jazz, Unnerhaus Kulturclub e.V. Burg Nanstein, 18:00 Uhr

SA 22.07.17

Fußballcamp der JU, 11:00 bis 15:00, Stadion "Am Rothenborn" Atzel

 

FR 04.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE “, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SA 05.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SO 06.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 17:00 Uhr

 

FR 11.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SO 13.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 17:00 Uhr

 

FR 18.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SA 19.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SA 19.08.-20.08.17

Jahresausstellung und Sommerfest der Freunde der Malerei e.V. Landstuhl, Zehntenscheune

 

FR 25.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

SA 26.08.17

Burgspiele „DIE DREI MUSKETIERE“, Burg Nanstein, um 20:00 Uhr

 

Hamburg 1: 76000 demonstrierten für internationale Solidaridät

Ein Erlebnisbericht von Wolfgang Feth.

Bei der großen Demonstration am 2. Tag des G20 Gipfel in Hamburg demonstrierten 76000 Menschen für internationale Solidarität, gerechter Welthandel und Klimaschutz. Neben dieser großen Demonstration erwartete mich eine Stadt im Ausnahmezustand.

Hamburg 3: Kein Sensationsreporter!

Erst über das Fernsehen habe ich mitbekommen, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag heftige Krawalle in Hamburg gegeben haben musste. Im Fernsehen war auch zu sehen, dass morgens gegen sechs Uhr die Krawalle beendet waren, sodass ich mir nur den Platz nach der „Schlacht“ anschauen konnte. Im ersten Moment verspürte ich schon den Wunsch, „dabei sein zu wollen“. Die live Bilder von den Auseinandersetzungen, ein live Bericht vom Geschehen, das wäre es gewesen.

Das Kriegerehrenmal in Landstuhl

Betender Krieger zu Pferd- Gebet vor der Schlacht

Nach dem ersten Weltkrieg wurden in Landstuhl 121 Tote, meist junge Männer, beklagt. Um die „Dankesschuld der Stadt an die tapferen Helden abzutragen“ sammelte der Kriegerdenkmal- Arbeitsausschuß 10 000 Reichsmark. Für diese Summe sollte Bildhauer Adolf Bernd ein Reiterdenkmal aus Sandstein errichten und es in der Kaiserstrasse vor dem neuen Postbau aufstellen. Am 5. August 1934 war es soweit, das neue Reiterdenkmal, „Betender Krieger zu Pferd“ konnte eingeweiht werden. Die Namen der toten Soldaten wurden urkundlich festgehalten.

 

Mark Gillespie `s Kings of Floyd

Kings of Floyd wurden im Dezember 2011 als Tribute an eine der größten Rock Bands gegründet. Die gemeinsame Leidenschaft der sieben Musiker für Pink Floyd war eine wesentliche Grundlage für die jetzigen Erfolge mit zahlreichen Aufführungen in ganz Deutschland auf allen möglichen Bühnen und Festivals.

In einer famosen Live-Inszenierung bietet die Band eine wunderbare musikalische Reise durch die Hits der erfolgreichsten Phase von Pink Floyd: von „Meddle“ (1971) über „Dark Side Of The Moon“ (1973), „Wish You Were Here“, „Animals“ bis zu „The Wall“ (1979), sowie einige andere Stücke wie „One of these Days“ und „Song Dogs of War“.

Hamburg 2: Polizeikontakte

Bei der großen Zahl von Polizisten, es sollen mehr als zwanzigtausend gewesen sein, waren Polizeikontakte unvermeidbar. Schließlich riegelten sie Hamburg vollkommen ab. Ein junger Mann versuchte die Polizei mit allerlei Geschwätz und Gesten zu provozieren, jedoch ohne Erfolg. Als die trommelnde und tanzende Musikgruppe sich einer eiligst formierten Polizeikette näherte, wurde der Leiter der Gruppe mehr als unsanft zurückgeschubst, um klar und deutlich zu machen bis hier hin und nicht weiter.

Hamburg 4: Kommentar von Wolfgang Feth

Eigentlich müsste ich von der Reise nach Hamburg tief enttäuscht sein, kamen doch die Gründe für meine Reise viel zu kurz: Im Mittelpunkt des G20-Gipfels standen am Ende die spärlichen Ergebnisse der G20 Teilnehmer und die Auseinandersetzung zwischen Polizei und vermeidlichen Demonstranten. Die große Demonstration, wo 76000 Menschen für „Internationale Solidarität“ auf die Straße gingen, fand nicht die Beachtung, die sie verdient hat.

“ Sommerfreude - Summertime Delight“

Die Vernissage unter dem Motto “ Sommerfreude - Summertime Delight“ wurde am 30. Juni durch die Inhaberin der Galerie 35 Erika Pfauntsch eröffnet. An diesem Abend standen die Künstlerinnen Renate Rüter-Nork,Hyang Shea, Tringa Begu und Monika Pentolini im Vordergrund.

In Wohnung eingebrochen

Landstuhl, Franz-von-Sickingen-Straße. In der Nacht zum Freitag meldete ein Anwohner einen Einbruchsdiebstahl in seine Wohnung. Ein bisher unbekannter Täter hatte sich über einen Balkon Zutritt zu der Wohnung verschafft, indem er ein in Kippstellung befindliches Fenster öffnete. Aus der Wohnung wurden mehrere elektronische Geräte und Bargeld entwendet.Der Zeitpunkt des Einbruchs soll nach Auskunft des Geschädigten zwischen dem 1. und 07. Juli liegen. Die Polizei Landstuhl bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 06371/9229-0 oder pilandstuhl@polizei.rlp.de.

Stadthalle und das Ticketbüro gehen in die Sommerpause gehen

Die Stadthalle Landstuhl inkl. Ticket-Servicebüro ist in der Zeit vom 17. Juli 2017 bis einschließlich 29. Juli 2017 geschlossen.

Ab Montag, 31. Juli 2017 ist die Geschäftsstelle der Stadthalle Landstuhl wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Ab Dienstag, 01. August 2017 ist das Ticket-Servicebüro ebenfalls wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie da. Außerdem beginnt der Einzelkartenverkauf für die Saison 2017/2018 in der Stadthalle Landstuhl.

Burgjazz und 25 Jahre Unnerhaus Kulturclub

am 21. und 22. Juli 2017, Burg Nanstein

20 Jahre wunderbare Livemusik, großartige Künstlerinnen und Künstler, viele Aufregungen bei Planung und Durchführungen, aber phantastische Begegnungen, ein stets großartiges Publikum und für unseren Kulturverein immer eine tiefe Genugtuung, wenn es mal wieder gut lief. 20 Jahre JazzFestival und 25 Jahre Unnerhaus Kulturclub. Zwei Jubiläen in einem Jahr, das sind Gründe, fröhlich zu sein und zwei Tage zünftig in der Burg zu feiern. Freuen Sie sich mit uns, mit großartigen Künstlern, und lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre in diesem alten Gemäuer begeistern.

Hamburg 1: 76000 demonstrierten für internationale Solidaridät

Ein Erlebnisbericht von Wolfgang Feth.

Bei der großen Demonstration am 2. Tag des G20 Gipfel in Hamburg demonstrierten 76000 Menschen für internationale Solidarität, gerechter Welthandel und Klimaschutz. Neben dieser großen Demonstration erwartete mich eine Stadt im Ausnahmezustand.

Die Anreise nach Hamburg mit dem Zug war vollkommen problemlos, etwas verspätet, aber dies muss ja nicht unbedingt dem G20-Gipfel geschuldet gewesen sein. Im Anschluss daran die Teilnahme an einer kleinen Kundgebung von Attac nähe den Landungsbrücken mit den bekannten Statements gegen Fluchtursachen und ungerechter Welthandel.

Die Zufahrt zur Elbphilharmonie war zu diesem Zeitpunkt von der Polizei schon gesperrt, aber alles im überschaubaren Rahmen, die Polizisten waren freundlich.

Dies änderte sich abrupt am späteren Nachmittag des 1. Tages des G20 Gipfels: Die U-Bahn vom Hauptbahnhof Richtung Elbe endete am Rathaus, alle Fahrgäste wurden zum Aussteigen aufgefordert. Die Polizei hatte die Stadt von den Messehallen, dem Tagungsort des G20-Gipfels, bis zur Elbphilharmonie gesperrt. Die Lenker von 20 Staaten wollten zu einem Konzert in der Elbphilharmonie. Unzählige mit Sirenen durch die Stadt rasende Polizeiautos, noch mehr Polizisten.

Das Entlanglaufen an den Polizistenreihen erinnerte an die Berliner Mauer, Checkpoints durften nicht fehlen und tatsächlich, an einem Punkt gab es ein Durchkommen für Menschen mit den entsprechenden Papieren.

Demonstrationsverbot war im ganzen Stadtgebiet angeordnet, dennoch scheute sich eine Gruppe von Musikern nicht, durch die Straßen zu ziehen.

Bunt gekleidet mit Trommeln und Glockenklang weckten sie Interesse und forderten die Zuschauer zum Mitgehen auf. Der Zug schwoll allmählich an und bewegte sich durch die Straßen von Hamburg und stieß immer wieder an Polizeiketten,

manchmal sogar mit kleinen Rangeleien. Kein Plakat war zu sehen, keine Parole zu hören, nur die Musik und die Menschen, in der autoleeren Stadt von Hamburg.

Im Morgenfernsehen Samstag früh sah ich die Bilder der Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei im Schanzenviertel in der Nacht von Freitag auf Samstag. Unvermittelt machte ich mich auf, um zum Ort des Geschehens zu fahren. Und tatsächlich brachte mich die U-Bahn in die Nähe des „Schulterblatts“, wo die Auseinandersetzungen stattfanden. Von den Akteuren war keiner mehr zu sehen, die Stadtreinigung war im Einsatz und viele Menschen, die die Beschädigungen fotografierten: Viele beschädigte Schaufenster, beschädigte Geldautomaten, zwei leergeräumte Geschäfte, abgerissene Verkehrsschilder, beschädigte Straßenbarrikaden, Brandflecken auf der Straße und unzählige Pflastersteine.

Die ausgebrannten Autos waren nicht mehr da. Trotz allem öffnete ein Café´ und baute Tische und Bänke auf.

Danach stand die große Demonstration der Parteien, Gewerkschaften und Kirchen an. Treffpunkt war die Willy-Brandt-Straße.

Den am Ende mehr als siebzigtausend Teilnehmern wurde viel Geduld abgefordert.

Es dauerte mehr als drei Stunden bis sich der Zug in Bewegung setzte. Kein Gedränge, überall Höflichkeit, die Teilnehmer meisterten diese Herausforderung mit Bravour.

Polizei war keine zu sehen. Mit strammem Schritt wurde für zweieinhalb Stunden in den Straßen Hamburgs demonstriert. Viele Plakate, immer wieder Sprechgesänge „Internationale Solidarität“, wieder Musik, tanzende Teilnehmer, viele Gespräche während der Demonstration, boten den vielen Schaulustigen ein buntes Bild. Bei der Abschlusskundgebung verweilte ich nur kurz.

Anzeichen für Auseinandersetzungen gab es nicht, alle Teilnehmer waren friedlich und niemand in meinem Blickfeld war vermummt.

Mein „Kulturprogramm“ fand am frühen Sonntagmorgen statt: zunächst der Besuch von St.Pauli wo es wohl keine politischen Auseinandersetzungen gab, aber die Reste der feuchtfröhlichen Nacht unübersehbar waren: Auch hier viel Müll auf den Straßen, 2584 eine Straße war vollkommen mit Glassplittern übersäht.

Die Elbphilharmonie

konnte ich natürlich nicht besichtigen, dafür war es noch zu früh, aber ein Frühstück im Westernhotel erlaubte mir einen Rundblick über das sich inzwischen wieder beruhigte Hamburg.

Hamburg 2: Polizeikontakte!

Bei der großen Zahl von Polizisten, es sollen mehr als zwanzigtausend gewesen sein, waren Polizeikontakte unvermeidbar. Schließlich riegelten sie Hamburg vollkommen ab. Ein junger Mann versuchte die Polizei mit allerlei Geschwätz und Gesten zu provozieren, jedoch ohne Erfolg.

Als die trommelnde und tanzende Musikgruppe sich einer eiligst formierten Polizeikette näherte, wurde der Leiter der Gruppe mehr als unsanft zurückgeschubst, um klar und deutlich zu machen bis hier hin und nicht weiter. Während der gesamten großen Demonstration am Samstag hielt sich die Polizei sehr zurück. Ohne erkennbaren Grund kreuzte dann doch eine Polizeieinheit das Heiligengeistfeld, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Auf den Höllenlärm, den der Polizeihubschrauber direkt über dem Abschlussplatz verursachte,

 

angesprochen, gab ein Polizist keine Antwort und zuckte soweit erkennbar die Schultern. Für den auffahrenden Riesenwasserwerfer gab es keinen ersichtlichen Grund. Als ich das Demonstrationsfeld verlassen wollte, verweigerte eine Polizeikette den Durchgang. Man solle bis ans Ende der Polizeikette gehen, dort wäre der Durchgang möglich. Dort angekommen war dem aber nicht so, hier verweigerte ein anderer Polizist den Durchgang. Ein junger Mann, der sich durch die Polizeikette schieben wollte, wurde barsch und ohne Aufforderung heftig zu Boden geworfen. Plötzlich war ein Durchgang am Anfang der Kette doch möglich, die Demonstranten konnten problemlos von dannen ziehen.

Hamburg 3: Kein Sensationsreporter!

Erst über das Fernsehen habe ich mitbekommen, dass es in der Nacht von Freitag auf Samstag heftige Krawalle in Hamburg gegeben haben musste. Im Fernsehen war auch zu sehen, dass morgens gegen sechs Uhr die Krawalle beendet waren, sodass ich mir nur den Platz nach der „Schlacht“ anschauen konnte. Im ersten Moment verspürte ich schon den Wunsch, „dabei sein zu wollen“. Die live Bilder von den Auseinandersetzungen, ein live Bericht vom Geschehen, das wäre es gewesen.

Aber dann schaltete doch relativ schnell der Verstand wieder ein. Die Presse und Medien sind ja nicht nur neutrale Beobachter, sondern irgendwie entwickelt sich eine Eigendynamik. In wie weit die Medien in der Gier nach authentischen Bildern und Berichten das Geschehen selbst beeinflussen, ist natürlich nicht genau bestimmbar. Aber die Nummer war mir dann doch zu heiß. Denn es kann doch nicht ausgeschlossen werden, dass die Auseinandersetzungen nur im Hinblick auf die dann in der ganzen Welt zu sehenden Bildern geführt werden. Nicht der Sache, sondern alleinig der Außenwirkung wegen. Aus diesen Gründen schmerzt es mich auch nicht, dass ich die Auseinandersetzungen im Anschluss der großen Demonstration verpasst habe. Sitzblockaden gab es, Wasserwerfer wurden aktiv. Auch hier hätte es sicherlich gute Motive zum Fotografieren gegeben, aber, aus besagten Gründen, ein Sensationsreporter bin ich nicht!

Hamburg 4: Kommentar von Wolfgang Feth

Eigentlich müsste ich von der Reise nach Hamburg tief enttäuscht sein, kamen doch die Gründe für meine Reise viel zu kurz: Im Mittelpunkt des G20-Gipfels standen am Ende die spärlichen Ergebnisse der G20 Teilnehmer und die Auseinandersetzung zwischen Polizei und vermeidlichen Demonstranten. Die große Demonstration, wo 76000 Menschen für „Internationale Solidarität“ auf die Straße gingen, fand nicht die Beachtung, die sie verdient hat.

 

Die Polizisten machten sicherlich ihren Job, ob sie dabei immer geschickt vorgingen, sei dahingestellt. Ein lärmender und dröhnender Hubschrauber aus welchen Gründen auch immer direkt über einem bleibt immer eine Belastung.

Der G20-Gipfel ist mit dem Ziel angetreten, Maßnahmen für eine „bessere Welt“ in die Wege zu leiten. Dafür eine Stadt in den Ausnahmezustand zu versetzen, ist sicherlich kein gutes Zeichen. Staatslenker, die nur hinter dicken Mauern verhandeln können, sicherlich auch nicht. Und ein Konzert in der Elbphilharmonie, für das die ganze Stadt gesperrt und abgeriegelt werden muss, erst recht nicht. Von den Auseinandersetzungen ganz zu schweigen. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, davon hat Hamburg nichts abbekommen.

Das Kriegerehrenmal in Landstuhl

Betender Krieger zu Pferd- Gebet vor der Schlacht

Nach dem ersten Weltkrieg wurden in Landstuhl 121 Tote, meist junge Männer, beklagt. Um die „Dankesschuld der Stadt an die tapferen Helden abzutragen“ sammelte der Kriegerdenkmal- Arbeitsausschuß 10 000 Reichsmark. Für diese Summe sollte Bildhauer Adolf Bernd ein Reiterdenkmal aus Sandstein errichten und es in der Kaiserstrasse vor dem neuen Postbau aufstellen. Am 5. August 1934 war es soweit, das neue Reiterdenkmal, „Betender Krieger zu Pferd“ konnte eingeweiht werden. Die Namen der toten Soldaten wurden urkundlich festgehalten.

Die Position des Reiters vor der Post war zentral und wurde von der Landstuhler Bevölkerung beachtet. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden sehr viel mehr Tote beklagt. Der Friedhof hinter der Kapelle erzählt davon.

Es trat ein Gesinnungswandel bei den Menschen ein, die mehr an einem Wirtschaftswachstum interessiert waren, als an Kriegstoten. Der Krieg und die Naziherrschaft sollten schnell vergessen sein.

So wurde das Denkmal mehr Ziel von Streichen und Schmierereien. Sogar der Kopf wurde dem Reiter von Leib getrennt. So kam es, dass ein neuer Kopf in Auftrag gegeben wurde. Um den Reiter aus dem Blick der Öffentlichkeit zu nehmen, sollte er einen neuen Standort bekommen. Es eignete sich der Platz neben dem Rathaus. Dort war ein vertiefter Sitzplatz, an dem sich gerne Menschen trafen und eine Weinflasche herumgehen ließen. Diese Platz wurde zugeschüttet und das Denkmal darauf positioniert. Hinter einigen Bäumen war es auch vor neugierigen Blicken sicher.

Beim Umsetzen des Reiters kam die Urkunde der Grundsteinlegung zu Tage, außerdem die Namensliste der beteiligten Arbeiter. Karl Schraß führte die Aufsicht über drei Maurer, einen Speisbub, fünf Arbeiter (die immer Durst hatten) und zwei Steinhauer. Der Name des Unternehmens wird nicht angeführt, „weil es sich weigerte, ein Fäßchen zu bezahlen“ . (UB)

“ Sommerfreude - Summertime Delight“

Die Vernissage unter dem Motto “ Sommerfreude - Summertime Delight“ wurde am 30. Juni durch die Inhaberin der Galerie 35 Erika Pfauntsch eröffnet. An diesem Abend standen die Künstlerinnen Renate Rüter-Nork,Hyang Shea, Tringa Begu und Monika Pentolini im Vordergrund.

Renate Rüter-Nork wohnt in Bergisch Gladbach und stellt seit 1999 aus. Nach der gegenständlichen Malerei malt sie jetzt vorwiegend abstrakte Bilder und probiert viele Techniken aus. 2017 stellte sie in der Kunstfabrik am Bodensee bei Beate Bitterwolf und in der Kunstfabrik Hannover bei Christina Jehne aus. Sie hatte selbst Unterricht bei verschiedensten Künstlern und gibt seit 2011 selbst Malunterricht.

Besonders spannend war der Abend bestimmt für die dreizehnjährige Tringa Begu, die aus dem Kosovo kommt. Sie malt gerne Figuren, Gesichter und Plätze. Schon von klein auf fing sie an, Portraits zu zeichnen und fand daran Gefallen. Tringa Begu lebt im Kosovo, besucht dort noch die Schule.

Monika Pentolini aus Umbrien ist gelernte Goldschmiedin bevor man ihr Talent zum Malen entdeckte. 2014 und 2015 erhielt sie die Kritikerpreise bei der Internationalen Ausstellung für visuelle Kunst in Cortona. Die von ihr geschaffenen Bilder überzeugen durch ihre Lebendigkeit.

Hyang Shea kommt aus Südkorea und bildet in erster Linie Bilder um das Thema „Ländliche Idylle“ ab.

Die Ausstellung endet am Donnerstag, den 10. August und kann bis dahin gerne besucht werden.

Mark Gillespie `s Kings of Floyd

Kings of Floyd wurden im Dezember 2011 als Tribute an eine der größten Rock Bands gegründet. Die gemeinsame Leidenschaft der sieben Musiker für Pink Floyd war eine wesentliche Grundlage für die jetzigen Erfolge mit zahlreichen Aufführungen in ganz Deutschland auf allen möglichen Bühnen und Festivals.

In einer famosen Live-Inszenierung bietet die Band eine wunderbare musikalische Reise durch die Hits der erfolgreichsten Phase von Pink Floyd: von „Meddle“ (1971) über „Dark Side Of The Moon“ (1973), „Wish You Were Here“, „Animals“ bis zu „The Wall“ (1979), sowie einige andere Stücke wie „One of these Days“ und „Song Dogs of War“.

Mit musikalischer Extraklasse, hervorragendem Stage - Design und großartigem Sound begeistern Kings of Floyd das Publikum und rufen die nahezu perfekte Illusion eines Pink Floyd Konzertes hervor.

Die überwältigende musikalische Energie der sieben top-class-Musiker machen die Kings of Floyd zu einem „must see“, nicht nur für alle Rock-Enthusiasten und Pink Floyd Fans.