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Montag, 22. Januar 2018
Veranstaltungen

SO 21.01.2018

Jahresempfang der Verbandsgemeinde Landstuhl und Sickingenstadt Landstuhl, Stadthalle, 10:30 Uhr

DI 23.01.2018

Der Froschkönig - Schauspiel des Allgäuer Märchentheater,Stadthalle, 16 Uhr

MI 24.01.2018

SchönGehört – mit der Pianistin Sachiko Furuhata, Oberes Foyer der Stadthalle, 19:00 Uhr

 

SA 27.01.2018

Let´s Burlesque - die sinnlich sündige Show-Sensation aus Berlin Hauptsaal der Stadthalle, 19:30 Uhr

DI 30.01.2018

Mitgliederversammlungdes Feuerwehrverein Sickingenstadt Landstuhl e.V., Feuerwehr Landstuhl

 

„Wir haben es ganz pragmatisch selbst in die Hand genommen!“

Hochzeitsmesse in der Stadthalle

Mit dieser Messe wollte Christian Rink eine Lücke im Angebot der Landstuhler Geschäftswelt schließen und dieses Vorhaben ganz pragmatisch selbst in die Hand nehmen. Er organisierte den Event mit seinem Unternehmen „Juwelier Lehnhardt“ in Landstuhl. 330 Besucher gaben den 20 Ausstellern ein positives Feedback und lobten besonders die angenehm gemütliche Atmosphäre, bei der die Beratung im Vordergrund stand.

Falsche Steckdose genutzt

Am Donnerstagmorgen, den 12.01.18, wurde bei der Polizei Landstuhl Anzeige erstattet, da sich ein neuer Mieter in einem Mehrfamilienhaus an der falschen Steckdose bediente. Im Rahmen von Ermittlungen in dem Landstuhler Wohnhaus konnten die Beamten den Täter ausfindig machen. Der 30jährige Mann gab an, dass er wegen finanzieller Engpässe keinen Vertrag bei einem Stromanbieter abschließen könne. Er kenne derartiges Verhalten von seinen bisherigen Wohnadressen und habe sich daher keine Gedanken gemacht. Obwohl der Mann sich entschuldigte, muss er nun mit einem Strafverfahren rechnen. (ps)

Falsche Steckdose genutzt - Kein Kavaliersdelikt!

Ein Kommentar von Rechtsanwältin Rebekka Haase zur Polizeimeldung dieser Woche:

Im Rahmen meiner Betreuungstätigkeit erlebe ich es auch immer wieder, dass es in „gewissen Kreisen“ leider üblich ist, Strom zu „klauen“. In dem gemeldeten Fall war es „nur“ die Steckdose des Nachbarn, oft wird aber der Strom durch Umgehung des Zählers direkt von der Stromleitung „angezapft“.

Sie glauben nicht mehr an eine bessere Welt?

Anmerkungen von Wolfgang Feth

Auf den ersten Anschein haben sie allen Grund dafür. Was derzeit in Berlin passiert, ist schwer nachvollziehbar. Ein Geeiere um Probleme, die im Grunde genommen gar keine sind. Für den größten Teil der restlichen Welt sind wir Privilegierte, ob jemand nun mit 63 oder aber erst mit 65 in Rente geht. Für all diese Menschen sind dies Luxusprobleme und eigentlich kann niemand nachvollziehen, dass man sich darüber wochenlang streitet.

Krachend in die Schutzplanken

Am Dienstagnachmittag, den 17.01.18, kam eine 32 jährige BMW-Fahrerin auf der A6 am Autobahnkreuz Landstuhl von der Fahrbahn ab. In der Auffahrt von der A62 kommend zur A6 in Richtung Mannheim, krachte sie infolge eines Fahrfehlers in die Schutzplanken. Danach hielt sie ihrem Pkw am Ende des Beschleunigungsstreifens an. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 7.000 Euro.

„Der Froschkönig“

Allgäuer Märchentheater in der Stadthalle

Das originale Allgäuer Märchentheater gastiert zum wiederholten Mal in der Stadthalle Landstuhl und will auch am 23. Januar um 16 Uhr Kinder und Erwachsene in die Welt der Grimm`s Märchen verzaubern. Dieses Mal wird „Der Froschkönig“ mit Musik, Gesang, tollen Kostümen und prächtigem Bühnenbild aufgeführt.

Wer kennt es nicht das Märchen vom grasgrünen Frosch der hübschen und quirligen Königstochter, vom tollpatschigen König und der strengen Hofdame Zimperline. Mit einer märchenhaften phantasievollen Dekoration, wird das Stück von 7 Schauspielern aufgeführt. Garantiert sind 80 Minuten Spaß und Unterhaltung für unsere kleinen und großen Zuschauer.

Das Schauspiel dauert ca. 80 Minuten und ist für Kinder schon ab 3 Jahre geeignet. Die Tickets gibt es ausschließlich an der Tageskasse. Weitere Informationen erhält man unter Telefon 0157 7209 6522.(ps)

„Wir haben es ganz pragmatisch selbst in die Hand genommen!“

Hochzeitsmesse in der Stadthalle

Mit dieser Messe wollte Christian Rink eine Lücke im Angebot der Landstuhler Geschäftswelt schließen und dieses Vorhaben ganz pragmatisch selbst in die Hand nehmen. Er organisierte den Event mit seinem Unternehmen „Juwelier Lehnhardt“ in Landstuhl.

330 Besucher gaben den 20 Ausstellern ein positives Feedback und lobten besonders die angenehm gemütliche Atmosphäre, bei der die Beratung im Vordergrund stand. Ein besonderer Programmpunkt war die Brautmodenschau von „Cinderella Brautmoden“. Um 12, 14 und 16 Uhr zeigten 8 junge Damen unter fachkundiger Moderation die aktuellen Trends im Brautkleiderbereich. Livemusik und ein DJ gaben der Veranstaltung mit einem Musikprogramm einen Eventcharakter.

Bunt gemischt zeigte sich das Angebot der Aussteller. Von Blumenschmuck, Hochzeitsfotografen, Brautkleidern, Schmuck, Dekowaren, Veranstaltungsequipment, Catering und vielem mehr war alles dabei, was Mann und Frau zum Heiraten brauchen können. Das Ziel, zu jedem Hochzeitsthema zwei Aussteller zu finden, wurde dieses Mal noch nicht erreicht. Man hätte sich auch noch Friseure, Konditoren und Herrenmode im Angebot gewünscht.

Ob es eine weitere Hochzeitsmesse in Landstuhl geben wird, konnte Christian Rink noch nicht sagen. Hierzu möchte er sich zuerst mit seinen Mitstreitern kurzschließen. (red)

Sie glauben nicht mehr an eine bessere Welt?

Anmerkungen von Wolfgang Feth

Auf den ersten Anschein haben sie allen Grund dafür. Was derzeit in Berlin passiert, ist schwer nachvollziehbar. Ein Geeiere um Probleme, die im Grunde genommen gar keine sind. Für den größten Teil der restlichen Welt sind wir Privilegierte, ob jemand nun mit 63 oder aber erst mit 65 in Rente geht. Für all diese Menschen sind dies Luxusprobleme und eigentlich kann niemand nachvollziehen, dass man sich darüber wochenlang streitet. Um die wahren Probleme geht es immer weniger: zunehmende verheerende Probleme durch die hausgemachte Klimakatastrophe, unwürdige verelendende Arbeitsbedingungen bei jenen, die unseren Wohlstand produzieren, von Hybris gekennzeichnete Eingriffe in die Tier- und Pflanzenwelt und die in unserem Land immer stärker werdende emotionale Armut. Da kann man schon den Mut verlieren. Und wenn man dann sieht, dass die „Politiker“ sich nicht darum kümmern, sondern im Wesentlichen um ihr Abschneiden bei der nächsten Wahl, dann kann man erst recht den Mut verlieren.

Aber, so einfach können wir es uns dann doch nicht machen. Jeder von uns ist „Politiker“ und trägt Verantwortung für das Ganze. Darüber sollten wir uns bewusst werden und anfangen. Einfach anfangen und arbeiten für eine bessere Welt. Und dann werden wir das auch schaffen!

Falsche Steckdose genutzt - Kein Kavaliersdelikt!

Foto von pixabay

Ein Kommentar von Rechtsanwältin Rebekka Haase zur Polizeimeldung dieser Woche:

Im Rahmen meiner Betreuungstätigkeit erlebe ich es auch immer wieder, dass es in „gewissen Kreisen“ leider üblich ist, Strom zu „klauen“. In dem gemeldeten Fall war es „nur“ die Steckdose des Nachbarn, oft wird aber der Strom durch Umgehung des Zählers direkt von der Stromleitung „angezapft“. Das Unrechtsbewusstsein ist relativ gering, wie man auch obiger Polizeimeldung entnehmen kann, wo der Täter angab, dass er derartiges Verhalten von seinen bisherigen Wohnadressen kenne.

Dabei ist „Entziehung elektrischer Energie“ – wie es offiziell in § 248 c StGB heißt, kein Kavaliersdelikt, sondern kann mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft werden. Der Geschädigte kann nur froh sein, wenn er den Diebstahl rechtzeitig merkt und auch einer Person zuordnen kann. Ich habe es in meiner Praxis erlebt, dass Strom im Wert von ca. 15.000,- Euro in einem unbewohnten Haus „entzogen“ wurde und die Polizei nicht in der Lage war, festzustellen, wie dies passieren konnte und vor allen Dingen, wer dafür verantwortlich ist.