Viel Lob erhielt die herzlich digitale Stadt beim 13. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik am 18. und 19. September in Stuttgart. Die Delegation aus Kaiserslautern führte mit nationalen und internationalen Experten einen Smart City Dialog. Besonders das Leitbild, den Menschen in den Vordergrund zu stellen, fand von Seiten des Bundesinnenministerium große Anerkennung und lobende Worte.

„Die Technik in den Dienst der Menschen zu stellen, sei eine vorbildliche Strategie für einen notwendigen Ziel- und Wertekompass für Smart Cities. Solche inklusive Smart-City-Konzepte, die eine digitale Teilhabe ermöglichen und somit die Bedürfnisse der Menschen und die Belange der Umwelt im Fokus haben, bieten aus Sicht des BMI anderen Kommunen die Möglichkeit, von Kaiserslautern zu lernen“, so Chief Urban Officer (CUO) Prof. Dr. Steinebach. Gemeinsam mit anderen Modellkommunen hat er in der Smart City Arena über die Herausforderungen und die politische Bedeutung einer Smart City diskutiert. Als CUO zeichnete er das Zukunftsbild des Pfaff-Areals, in dem die Digitalisierung einen positiven Einfluss auf das Wohnen, das Arbeiten, die Mobilität, das Einkaufen sowie auf Freizeit und Erholung haben kann. Durch die Nutzungsmischung, kurze Wege und neue Mobilitätsformen soll durch den Einsatz intelligenter Technologien ein lebenswertes, umwelt- und klimagerechtes Quartier entstehen, in dem die Menschen gerne und zugleich smart leben und arbeiten können.

Dr. Patrick Torakai – neben KL.digital Geschäftsführer Dr. Martin Verlage Ansprechpartner im Wettbewerb Smart Cities – zufolge, stand vor allem auch Networking, Erfahrungsaustausch und der Wissenstransfer zwischen den Modellprojekten im Vordergrund. „Wir haben viele interessante neue Kontakte auf nationaler und internationaler Ebene geknüpft. Besonders intensiv ausgetauscht haben wir uns mit den Städten Solingen, Wolfsburg und Cottbus, sodass gemeinsame Bestrebungen für den Aufbau eines informellen Städtenetzwerks bestehen.“

Begünstigt durch die Förderung der Landesregierung könne die Stadt Kaiserslautern auf bereits geschaffene Strukturen vor Ort und verschiedene Netzwerke zurückgreifen. „Dabei verbinden bundesweit einmalig die Stabsstellen CDO (Chief Digital Officer) und CUO (Chief Urban Officer) die Anforderungen kurzfristiger technischer Entwicklungszyklen und langfristiger Wirkungen auf den städtischen Raum und die Menschen“, so Torakai.(ps)

 

 

 

 

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