-schwerer Unfall einer Schülerin-

Laut Polizeimeldung überquerte am vergangenen Freitagnachmittag ein 12-jähriges Mädchen die Bahnstraße, um einen Linienbus, welcher an der Haltestelle gegenüber stand, zu erreichen. Nach Aussagen von Augenzeugen achtete das Kind nicht auf den Fahrzeugverkehr und lief direkt in ein Auto, deren Fahrerin den Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Das Mädchen wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt, da es unter anderem mit dem Kopf mit voller Wucht auf die Windschutzscheibe geprallt war.

Wer morgens oder mittags durch Landstuhl fährt, kennt dieses Problem: eine Schülerlawine wälzt sich vom Bahnhof oder Neuen Markt kommend durch die Stadt und überquert teilweise wie die Lemminge die auch zu dieser Zeit durch den Berufsverkehr dicht befahrenen Straßen. Und natürlich soll man als Autofahrer Rücksicht auf Fußgänger, gerade auch auf Schüler nehmen. Aber ich ärger mich jedes Mal, wenn diese Schülerhorden meinen, sie könnten bei Rot über die Ampel gehen oder sie können die Straße an jeder Stelle queren, ohne den Autoverkehr abzuwarten. Für sie ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die Autos anhalten. Dieses Verhalten ist teilweise aus meiner Sicht schon Nötigung. Umso überraschter und erschrocken schauen dann auch diese Schüler, wenn es ein Autofahrer so wie ich mal wagt, einmal kräftig zu hupen.

So seltsam es klingt: aber Verkehrserziehung tut not!

von Rebekka Haase

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