Am Donnerstagnachmittag haben sich die Vertreterinnen und Vertreter des Netzwerkes Demenz zu ihrer zweiten Sitzung im Jahr 2019 getroffen. Die Beigeordneten von Stadt und Landkreis Kaiserslautern, Joachim Färber und Peter Schmidt, begrüßten die anwesenden 32 Mitglieder. „Angesichts der Bedeutung der demenziellen Erkrankungen und wegen der demographischen Entwicklung zu erwartenden Neuerkrankungen, ist eine eng verzahnte Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis erforderlich und zukunftsweisend. Sie ist auch im Vergleich zu anderen kommunalen Gebietskörperschaften vorbildlich“, lobte Färber die Netzwerkarbeit.

In der Sitzung wurden die Urkunden als Anerkennung an die Mitglieder verliehen sowie die Steuerungsgruppe für 2020 aufgestellt und bestätigt. Mit der Übergabe der Mitgliedsurkunden durch die Beigeordneten Färber und Schmidt an die ersten 30 Mitgliedsorganisationen bedankten sie sich für das Engagement. Die formelle Anerkennung des Netzwerkes Demenz Kaiserslautern durch die Pflegekassen machte im Vorfeld den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen innerhalb des Netzwerkes notwendig. Damit einher geht die Möglichkeit der finanziellen Förderung durch die Pflegekassen, was den bisher nahezu ausschließlich durch Stadt und Landkreis finanzierten Aktivitäten des Netzwerkes mehr Möglichkeiten gibt. So sind für das nächste Jahr u.a. Veranstaltungen mit dem Pfalztheater, die Erstellung einer Informationsbroschüre für Arztpraxen sowie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen geplant.

An den Zielen des seit 2003 bestehenden Netzwerkes hat sich also nichts geändert. Es geht auch weiterhin um die nachhaltige Verbesserung der Situation pflegender Angehöriger und betroffener Demenzkranker.

Weitere Informationen zum Netzwerk Demenz Kaiserslautern, das allen Interessierten offen steht, gibt es bei den Beratungsstellen Demenz in Stadt bzw. Landkreis Kaiserslautern unter den Telefonnummern 0631/800 93 116 bzw.  06371/ 92 15  29. (ps)

 

 

 

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