Mit diesem Slogan wirbt die Sickingenstadt Landstuhl, wenn es um die Nutzung der Parkflächen in der Stadt geht. Mit den Parkflächen an der Bahnstraße und in einem Teil des Alten Marktes ist dies auch ohne Einschränkung möglich. In allen anderen Bereichen der Innenstadt darf nur zeitlich begrenzt geparkt werden. Dabei ist eine unterschiedliche Bandbreite von 30 Minuten bis zu zwei Stunden möglich und die auch noch zu den unterschiedlichsten Uhrzeiten. Manchmal beginnt die Parkscheibenpflicht ab 7 Uhr, 8 Uhr oder 9 Uhr am Morgen und endet um 16 Uhr, 17 Uhr, 18 Uhr oder 19 Uhr am Abend.

Um nicht in die Falle der Ordnungskräfte zu fallen, die in Landstuhl äußert konsequent zu schlagen, muss man sich stets genau informieren: Was darf man wo, wann, wie lange?

Allein in der Kaiserstraße gibt es drei verschiedene Regelungen. Mal ist eine Stunde, mal zwei Stunden, mal von 7 bis 19 Uhr oder von 8 bis 18 Uhr parken erlaubt. Es ist nicht nachvollziehbar, warum in der Kaiserstraße schon morgens um 7 Uhr oder bis abends um 19 Uhr eine Parkscheibe im Auto liegen muss, wenn die betroffenen Geschäfte erst ab 9 Uhr oder später öffnen bzw. bereits um 18 Uhr schließen.

  

Am Alten Markt gibt es ebenfalls verschieden Möglichkeiten und wenn man Glück hat, kann man einen der unbegrenzten „Bank-Parkplätze“ ergattern.

 

 

 

 

Morgens gegen halb zehn sieht man die Schülerkarawanen zu den Parkplätzen ziehen, die sich um die Aktualität ihrer Parkscheiben kümmern müssen. Regelkonform werden dann untereinander auch die Parkplätze getauscht, um die Fahrzeuge zu bewegen.

 

 

 

Unternehmen z.B. in der Ludwigstraße begrüßen die strikte Kontrolle, haben doch so ihre Kunden einen Parkplatz vor der Tür. Andere, wie z.B. Tattoostudios, bedauern die Parkzeitbeschränkung auf zwei Stunden, denn ihre Kunden sind oft länger in Behandlung.

Diesem Wirrwarr könnte mit einer umfassenden Regelung Abhilfe geschaffen werden. „Ich kann von/bis zwei Stunden parken und gut ist es!“

von Bodo Hoffmann

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