So viel wie in diesem Jahr haben wir noch nie eingesammelt. Wir sind wirklich überwältigt von der Spendenbereitschaft der Menschen in Landstuhl und Umgebung“, sagte Wolfgang Paul von der Landstuhler Kolpingsfamilie. Diese hatte für den vergangenen Samstag zu ihrer seit mittlerweile über 40 Jahren stattfindenden Sammlung alter Kleider und Schuhe eingeladen.
„Wir waren an diesem Tag von etwa 9 bis gegen 18.30 Uhr in der Stadt unterwegs. Normalerweise reichen für die von uns an diesem Tag eingesammelten Tüten ein 7,5-Tonner-Lkw zum Abtransport aus, in diesem Jahr mussten wir eine Garage voller Sammelsäcke jedoch zwischenlagern, da nicht alles auf den Lkw passte“, berichtet Wolfgang Paul und gesteht ein, am Abend nach erfolgten Sammlung „ziemlich platt“ gewesen zu sein. „Wir waren am Samstag zwar mit zehn Leuten den ganzen Tag über im Einsatz, brauchen für das kommende Jahr aber mehr Helfer für den Sammeltag“, berichtet Paul sichtlich erfreut über das Ergebnis und bedankt sich bei den Landstuhler Bürgern dafür, dass sie ihre ausrangierten Kleidungsstücke nicht einfach in den Müll werfen, sondern für die Kolping-Sammlung aufgehoben haben. Bereits eine Woche vorher waren von freiwilligen Helfern im ganzen Stadtgebiet die Sammelsäcke ausgeteilt worden, zusammen mit entsprechenden Hinweisen, was in die Säcke soll und wann der Sammeltag ist.
Für die Sammler aus Landstuhl sowie die Kolpingsfamilien aus Glan-Münchweiler, Kindsbach und Obermohr hatte die Landstuhler Kolpingsfamilie Corona-Bedingt auf einen gemeinsamen Abschuss am Sammeltag verzichtet, dafür hatte man zur Stärkung Lunch-Pakete mit Brötchen und Getränken gerichtet, so dass keiner der freiwilligen Sammler Hunger oder Durst leiden musste. (red)

 

 

 

<- Zurück zur Übersicht