– Ein Leserbrief von Peter Hirschberger-Nickel –
Gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit ist es für die Stadt Landstuhl eine Schande, dass es kaum noch Sozialwohnungen gibt. Die letzten Wohnungen, die die Stadt Landstuhl noch auf der Atzel hatte, die wurden vor kurzem auch noch verkauft, sodass die Stadt Landstuhl keine Wohnungen mehr hat. Für Geringverdiener, für Hartz IV Bezieher und für „Aufstocker“ gibt es kaum noch eine Wohnung, die sie sich leisten können. Dafür, dass der Stadtbürgermeister einer sozialdemokratischen Partei angehört, ist es ein Armutszeugnis, dass Landstuhl keine Sozialwohnungen mehr hat. Anstatt das Sozialwohnungen gebaut werden, die wirklich dringend benötigt werden, baut man lieber bzw. lässt man von einem Investoren Luxuswohnungen auf dem Rothenborn bauen. Ich kann unseren Stadtbürgermeister Ralf Hersina (SPD) nicht verstehen. Ich muss feststellen, dass zwei „CDU’ler“ sozialer eingestellt sind und sozialer denken als unser SPD Stadtbürgermeister. Man hat die Stadtwohnungen nicht nur verkauft, weil man die Kassen der Stadt Landstuhl wieder auffüllen muss, was vielleicht auch ein Grund war, aber nicht der einzige. Denn die Eichenstraße wird gerade ausgebaut und so spart die Stadt Landstuhl die zusätzlichen Kosten für den Ausbau.
Was ist mit den Bürgern und Bürgerinnen, die in Landstuhl eine günstige Sozialwohnung suchen ?
Die müssen sich in anderen Städten umsehen, obwohl sie in Landstuhl ihre Heimat haben und überhaupt nicht aus Landstuhl weg wollen. Es ist traurig, dass man in Landstuhl nichts für sozial Schwächere übrig hat.

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