Landstuhl. Die CDU Fraktion bedankt sich für die Gründung des Corona-Zentrums Landstuhl und fordert die Stadt Landstuhl auf Unternehmen und Solo-Selbstständige finanziell zu entlasten.
Seit einigen Wochen erleben wir eine noch nie dagewesene Situation in Deutschland. Das SARS-CoV-2, auch COVID-19 genannt, beeinflusst nicht nur auf Grund seiner schnellen Ausbreitung sondern vor allem durch das Kontaktverbot sowie die Schließung der Schulen und Kindergärten unser Leben.
In dieser schwierigen Zeit gilt es unser aller Gesundheit zu schützen. Leider gibt es noch keine Impfung oder ein Medikament. Das zurzeit wirksamste
Mittel gegen das Corona-Virus sind wir selbst – in dem wir soziale Kontakte meiden und Abstand halten. Deshalb gibt es das Ansammlungs- bzw. Kontaktverbot. Nachdem man zu Beginn der Maßnahmen noch einige unvernünftige Menschen gesehen hatte, muss man heute einfach Danke sagen, dass alle sich an die Vorgaben halten und somit ein Ausbreiten verlangsamen oder sogar verhindern.
Ein riesiges Kompliment und ein Dank gilt es hier den Betreibern des MVZ Westpfalz auszusprechen. Denn in der Bahnstraße 104 in Landstuhl wurde das Corona-Zentrum Landstuhl gegründet. Patienten mit Grippesymptomen und an dem Coronavirus Erkrankte können sich hier behandeln lassen.
Auch die Errichtung von Hilfskrankenhäuser durch den Landkreis zeigt, dass man hier eine gute Infrastruktur zur Versorgung von möglichen Patienten geschaffen hat.
Zunächst steht hierzu das neue Seniorenzentrum der Caritas bereit. Sollten diese Kapazitäten nicht ausreichen, würde auch noch die kleine Sporthalle der IGS Am Nanstein als weiteres Hilfskrankenhaus bereit stehen.
Neben der Angst vor einer Erkrankung bleibt auch die Angst vor den finanziellen Folgen.
Denn viele Geschäfte mussten aufgrund der Pandemie vorübergehend schließen. Miete, Versicherungen, Personalkosten sowie sämtliche Nebenkosten laufen jedoch weiter.
Die Regierung in Berlin hat hier ein Hilfspaket verabschiedet um kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige zu unterstützen.
Dieses Hilfspaket kann bei der ISB (Investition und Strukturbank Rheinland-Pfalz) beantragt werden.
Die CDU Fraktion im Landstuhler Stadtrat möchte auch, dass sich die Stadt Landstuhl solidarisch mit den betroffenen Unternehmen und Solo-Selbstständigen zeigt. Darum wurde auf Bestreben des JU Vorsitzenden Mattia de Fazio durch den Fraktionsvorsitzenden Gerhard Malinowski ein Antrag an den Stadtbürgermeister gesendet.
Die Stadt Landstuhl soll Unternehmen aber auch Privatpersonen, die aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, eine Stundung der Gewerbesteuer sowie der Grundsteuer ermöglichen.
Diese Stundung soll im Gegensatz wie bisher gehandhabt zinsfrei gestaltet werden. Denn es gilt sich in dieser schwierigen Zeit solidarisch zu zeigen und denen, die unverschuldet in Not geraten sind, nach Kräften zu helfen und sie zu unterstützen. (ps)

 

 

 

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