Am 7. Mai 1523, also heute vor 497 Jahren, ist der Reichsritter Franz von Sickingen auf der Burg Nanstein gestorben. Normalerweise veranstaltet die Stadt Landstuhl, die sich das Andenken an den Adeligen zu einer besonderen Aufgabe gemacht hat, an diesem Tag eine Gedenkfeier in der Burg, die in diesem Jahr allerdings wegen der Kontaktbeschränkungen durch das Corona-Virus ausfällt.
Wer trotzdem an Franz von Sickingen erinnern will, der zu seinen Lebzeiten weniger durch seine konziliante Art denn durch sein vehementes Eintreten für seinen Stand und die Reformation bekannt war, kann dies auf virtuelle Art und Weise machen. Der Landstuhler Gästeführer Ulli Heist stellt via Facebook ein Logo der Burg zur Verfügung, mit dem man sein Profilbild verschönern kann. Über den Kurzlink nanstein.landstuhl.info kommt man direkt zur Auswahl-Seite bei Facebook.
Wer mehr über die Burg und über Franz von Sickingen erfahren will, wird natürlich ebenfalls online fündig: Auf www.landstuhl.info/burg gibt es Fakten zur Burg und eine WebCam. Eine Sammlung von Ansichtskarten auf www.landstuhl.info/PCs/Burg/ermöglicht einen digitalen Rundgang durch die aktuell geschlossene Burgruine. Und ausführliche Infos über Franz von Sickingen selbst gibt es unter anderem in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_von_Sickingen

Burgführung abgesagt

Da die Burg in Landstuhl noch immer geschlossen ist, fällt die Burgführung am
Sonntag, 17. Mai, aus. Das teilte der Landstuhler Gästeführer Ulli Heist jetzt mit.
Der Gästeführer geht davon aus, dass die für den 21. Juni in englischer Sprache geplante Führung stattfinden kann, vorausgesetzt natürlich, dass die Burg geöffnet ist.
Die nächste deutschsprachige Burgführung ist für Sonntag, 16. August, 10 Uhr, geplant.

 

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