Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause wurde am vergangenen Samstag im Rahmen der Interkulturellen Woche wieder ein „Markt der Begegnung“ auf dem Schillerplatz im Herzen von Kaiserslautern initiiert. Zwischen 10 und 14 Uhr präsentierten sich dabei zahlreiche Vereine und Institutionen aus der Stadt und der Region, während auf der Bühne ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm bei leider nicht ganz freiluft-tauglichen Witterungsbedingungen zum Verweilen eingeladen hatte.

Da am Samstag zeitgleich der „Europäische Tag der Sprachen“ gefeiert wurde, gab’s bei den Ständen der Europäischen Kommi
ssion und Europa Direct KL zahlreiche Infos rund um das Erlernen von Sprachen in Europa.
Oberbürgermeister Klaus Weichel hatte zur Eröffnung der Interkulturellen Woche die Bedeutung von Zuwanderung für die Entwicklung der Stadt betont. „Zuwanderung ist ein prägendes Element der Stadtentwicklung, das wir gestalten müssen und wollen“, so das Stadtoberhaupt beim „Markt der Begegnung“ am Samstag. Zuwanderung sei sicher Aufgabe und Herausforderung, um den Menschen eine sichere und bezahlbare Bleibe anbieten zu können. „Aber Zuwanderung bietet vor allem Potenziale, für unseren Arbeitsmarkt ebenso wie für die Stadtgesellschaft im Allgemeinen!“ Das gelte, so Weichel, für Menschen, die als Flüchtling ihre Heimat verlassen mussten, ebenso wie für Menschen, die nach Kaiserslautern kommen, um hier gezielt eine Ausbildung oder ein Studium zu absolvieren, oder sich hier um einen Arbeitsplatz beworben haben.


Noch bis zum 3. Oktober bietet die Interkulturelle Woche in insgesamt 14 Angeboten und Veranstaltungen die Möglichkeit, sich mit den Themen des interkulturellen Lebens auseinanderzusetzen und sich zu informieren.
Die Präsentation der Akteure und der Veranstaltungen sind auch auf Instagram unter https://www.instagram.com/interkulturellewochekl/ zu sehen, das Programm ist auf der Homepage der Stadt Kaiserslautern (www.kaiserslautern.de/interkulturellewoche) zu finden.
(red)

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