– 540 Impfungen am Eröffnungstag – Ab Montag voraussichtlich bis zu 1000 Termine am Tag –

Seit dem gestrigen Mittwoch können Stadt und Landkreis Kaiserslautern im Kampf gegen das Coronavirus für die dringend notwendigen Impfungen wieder auf ihr Flaggschiff zurückgreifen. Das Impfzentrum auf dem Opelgelände ist seit 7.30 Uhr wieder in Betrieb und hat am ersten Tag rund 540 Personen mit einer Impfung versorgt. Schon ab nächster Woche sollen es bis zu 1.000 Personen pro Tag sein, die sich in Kaiserslautern gegen die Viruserkrankung impfen lassen können.
Aktuell ist eine Impfung im Impfzentrum nur nach vorheriger Terminierung beim Land möglich, entweder über die Internetseite https://impftermin.rlp.de/ oder über die Hotline 0800 / 57 58 100 (Mo – Fr 8 – 18 Uhr und Sa + So 9 – 16 Uhr). Geimpft wird derzeit fast ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer sowie in kleinen Mengen mit dem von Moderna. Angeboten werden Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen. Bei den meisten Terminen der ersten Tage handelt es sich um Boosterimpfungen.
Zu erreichen ist das Impfzentrum mit dem Auto über den direkt an der A6-Anschlussstelle Kaiserslautern West gelegenen Opelkreisel, Parkplätze wurden erneut von IKEA zur Verfügung gestellt. Per Bahn ist das Impfzentrum nach kurzem Fußweg vom Haltepunkt Kennelgarten gut erreichbar, per Bus über eine von den SWK eigens eingerichtete Haltestelle. Von der Pforte bis zur Werkshalle, in der die Impfungen verabreicht werden, muss man einen Fußweg von rund 100 Metern einplanen. Für gehbehinderte Personen stehen Rollstühle bereit.
Organisatorisch hat sich gegenüber der ersten Laufzeit im Grunde nichts geändert. Das Impfzentrum ist eine Einrichtung des Landes, die von Stadt und Landkreis gemeinsam betrieben wird. Das Land hat eine Kostenübernahme bis 30. April zugesichert. Impfkoordinatoren sind erneut Thomas Strottner für die Stadt und Tobias Metzger für den Landkreis. Pro Tag sind beim derzeitigen Impfaufkommen etwa 50 bis 60 Personen im Einsatz sein, darunter wieder viele ehrenamtliche Helfer, von denen viele bereits frühzeitig ihre erneute Unterstützung signalisiert hatten, zudem unterstützen vier Bundeswehrsoldaten die Mitarbeiter.
Landrat Ralf Leßmeister und Oberbürgermeister Klaus Weichel, die beide bei der Wiedereröffnung gestern vor Ort waren, rufen die Menschen zum Impfen auf: „Wir befinden uns in einer Pandemiesituation, die so bedrohlich ist wie niemals zuvor. Dem Virus zu entgehen, ist durch die Aggressivität der Delta-Variante nahezu unmöglich geworden, so dass sich alle, die nicht geimpft sind oder deren Impfschutz ausläuft, sich einer großen Infektionsgefahr aussetzen. Die Devise muss daher lauten: Impfen, Impfen, Impfen. Alle, deren vollständige Impfserie länger als fünf Monate zurückliegt, sollten sich ihre Auffrischung abholen. Allen Unentschlossenen, die sich bislang noch gar nicht impfen ließen, können wir nur raten: Schützen Sie sich, Ihre Familie und ihre Mitmenschen, schnellstmöglich.“ (red/ps)

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