Wir haben das sportliche Know-How und ein Trainingskonzept, das den jeweils gültigen Richtlinien der Corona-Eindämmung entspricht. Dadurch können wir uns schrittweise wieder einem normalen Trainingsbetrieb annähern“, berichtet Bodo Hoffmann, Trainer bei Sport Plus. Der Sportverein mit sieben Trainingsorten in der Westpfalz hat bereits in der vergangenen Woche damit angefangen, seinen Sportbetrieb im Außenbereich von Schulen und auf Sportplätzen wieder in Gruppen aufzunehmen.
Unser Verein steht in engem Kontakt zu den Verwaltungen in der Region, die für die Turnhallen und Sportstätten zuständig sind. Sobald die Sportanlagen für den Trainingsbetrieb geöffnet wurden, konnten wir dort mit dem Training in Gruppen beginnen“, so Hoffmann. Dazu haben er und seine Trainerkollegen bei Sport plus in den vergangenen Wochen ein Trainingskonzept ausgearbeitet, das speziell auf die Corona-Auflagen zugeschnitten ist und doch einen anspruchsvollen Trainingsbetrieb ermöglicht – auch und gerade für Sportarten, die von den Auflagen besonders betroffen sind, wie beispielsweise Judo und Basketball. Für diese Sportarten, die wegen den Kontaktbeschränkungen nur rudimentär ausgeübt werden können, haben die Sport-Plus-Trainer einen Übungsplan ausgearbeitet, bei dem in erster Linie Technik und Fitness trainiert werden.
Diese und das gesamte Trainingsangebot von Sport Plus wurde auf die veränderten Bedingungen angepasst. So sieht das Konzept unter anderem vor, dass die Teilnehmern vor Beginn des Trainings in einer „Aufstellkette“ warten, um die Abstandsregelungen einzuhalten. Abstand halten gilt natürlich auch während des Trainings, wozu jedem Sportler ein bestimmter Trainingsbereich zugewiesen wird. „Beim Kindersport benutzen wir dazu am Anfang Hula-Hoop-Reifen“, berichtet Hoffmann schmunzelnd. Zum Konzept gehöre weiter, dass die Trainer einen Mund-Nasen-Schutz tragen und die Teilnehmer soweit möglich Trainingsgeräte wie Volleybälle von Zuhause mitbringen. „Wenn dies nicht möglich ist, wie beispielsweise beim Weitwurf, den wir jetzt beim Kindersport geübt haben, dann werden die Bälle vom Trainer desinfiziert, bevor sie weitergereicht werden“, sagt Hoffmann. Zudem müsse jeder Teilnehmer in frisch gewaschener Sportkleidung zum Training kommen, Umziehen oder anschließendes Duschen sei nicht möglich. „Wir haben die Eltern darauf hingewiesen, dass die Kinder vor dem Trainingsbesuch zur Toilette gehen sollen, die Hände gründlich waschen und anschließend desinfizieren. Das gilt natürlich auch für die erwachsenen Trainingsteilnehmer“, betont Hoffmann. Nach dem Training sorge man dafür, dass zwischen der zeitlich nachfolgenden Gruppe, die bereits in der Aufstellkette warte, kein Begegnungsverkehr stattfinden kann.
Hoffmann sieht die Verhaltensregeln, die im Rahmen der Konzeptumsetzung jetzt im Freien eingeübt werden, – und natürlich auch die Erfahrungen, die man in dieser Zeit sammeln können – als eine Vorbereitung für die Öffnung der Sporthallen an, die zeitnah und ebenfalls unter Auflagen erfolgen soll. „Auch hierfür stehen wir in Kontakt mit den lokalen Verwaltungen, damit wir so früh wie möglich wieder an unsere angestammten Trainingsorte zurückkehren können“, hofft Hoffmann.
Sehr erfreut zeigt sich der Trainer, dass seit dieser Woche der Trainingsbetrieb an allen sieben Trainingsorten des Vereins wieder läuft, wobei Sport plus einer der wenigen Sportvereine in der Region war, der auch zu Corona-Zeiten einen regelmäßigen Trainingsbetrieb abgehalten hat: über Live-Video-Schaltungen im Internet via WhatsApp und Skipe – das Westpfalz Journal berichtete.

Weitere Trainingsprogramme der Trainingsorte:

 

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