Alle, die sich damit beschäftigen, sagen: Es ist höchste Eisenbahn! Der Generalsekretär der Vereinten Nationen spricht davon, dass der Klimawandel derzeit für die Menschheit die größte Herausforderung ist, auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Die Jungen werfen den Erwachsenen vor, nicht genug für das Klima getan zu haben. Sie fürchten um ihre Zukunft.

Die Earth Hour findet dieses Jahr zum fünften Mal in Landstuhl statt. Bisher war es mehr eine Symbolveranstaltung. Die Bevölkerung, die Menschen der Stadt, sollten auf die Gefahren des Klimawandels hingewiesen werden. Deshalb sollte, wer sich dafür interessiert, am Tag der Earth Hour für eine Stunde das Licht ausschalten.

Dies reicht nun bei weitem nicht mehr. Die Bedrohung erfordert Taten. Dabei ist es so, dass nicht nur die Regierungen tätig werden müssen, sondern jeder einzelne kann seinen Beitrag leisten. Und dies mit überschaubarem Aufwand.

In diesem Jahr werden vier Alternativen angeboten, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Die erste und die einfachste ist die Umstellung des Strombezugs aus regenerativen Energiequellen. Fast jeder Stromanbieter hat in seinem Programm einen Ökotarif und garantiert, dass der Strom weder mit Kohle noch mit Atom produziert wird. Dieser Strom ist sicherlich etwas teurer, aber dies sollte der Klimaschutz wert sein.

Die zweite Möglichkeit ist für die besonders Ambitionierten: kaufen sie sich ein kleines Auto mit modernem Antrieb. Zum Beispiel belastet ein kleiner Up von VW, mit Erdgas betrieben, die Umwelt erheblich weniger als ein dicker fetter SUV. Eine andere Möglichkeit für die Ambitionierten ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach. Mit dieser Anlage werden sie nicht nur etwas unabhängiger vom Strombezug, sondern sie leisten einen Beitrag bei der Produktion von regenerativer Energie. Und schließlich gibt es eine Möglichkeit, die kein Geld kostet, sondern welches erspart. Lassen sie einmal die Woche das Auto stehen und bewegen sie sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Und wenn die nicht fahren, nehmen Sie das Fahrrad. Probieren Sie es aus, es funktioniert!

Sicherlich ist dies für uns alle eine Umstellung unserer Lebensgewohnheiten. Aber wir haben keine andere Wahl. Offensichtlich haben dies die jungen Menschen begriffen, lassen wir sie mit ihren Sorgen nicht allein! Dabei könnten unsere Mandatsträger in den Parlamenten gute Vorbilder sein.

Weitere Informationen über die Earth Hour 2019 bei Wolfgang Feth, Politische Projekte, Landstuhl, 06371-922677.

von Wolfgang Feth

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