– Ein Tag zwischen Anspannung, Technik und gemeinsamer Stärke –

Nur einen Tag nach dem intensiven Sport-plus-Tag standen für die Judo-Abteilung die Dan-Prüfungen an – ein Abschluss, der nach Monaten konzentrierter Vorbereitung nicht nur technische Präzision, sondern auch mentale Stärke verlangte. Am Morgen des 21. Dezember reisten die SportPlus-Judoka ins saarländische Uchtelfangen-Illingen, wo in der dortigen Schulsporthalle die Prüfungen für insgesamt 23 Teilnehmende stattfanden.
Auf zwei Matten wurden parallel unterschiedliche Dan-Grade geprüft. Clara Hoffmann, Carolina Geib, Nils Königstein, Philipp Feth und Bodo Hoffmann vertraten Sport plus – unterstützt von Anders Manuel, der als Fallpartner der Teilnehmer fungierte. Für die beiden Frauen endete der Tag mit dem wohlverdienten ersten Dan, dem Schwarzen Gürtel. Philipp und Nils meisterten ihre Prüfungen zum zweiten Dan, während Bodo eindrucksvoll den fünften Dan erreichte, ein Meilenstein, der langjährige Erfahrung und umfassende technische Tiefe widerspiegelt.
Im Zentrum der Prüfung stand für die Judokas vor allem eines: die Konzentration. Nach monatelangem Training, das sich seit August über ein halbes Jahr erstreckt hatte, ging es darum, Ruhe zu bewahren und die Wurfabfolgen kontrolliert und sauber vorzuführen. Trotz des enormen Stresses gelang ihnen eine ihrer besten Leistungen überhaupt. Der Adrenalinschub der Prüfungssituation schien nochmals alles zu bündeln, was die Gruppe sich zuvor intensiv erarbeitet hatte.
Besonders positiv fiel auch die Atmosphäre auf der Prüferseite auf: streng und aufmerksam, aber konstruktiv und sichtbar daran interessiert, dass die Teilnehmenden ihre bestmögliche Leistung abrufen konnten. Viele der Prüfer kannten die SportPlus-Judoka bereits aus vorherigen Lehrgängen und waren entsprechend gespannt, wie sehr sich die Gruppe in den letzten Wochen noch einmal gesteigert hatte.
Ein bemerkenswerter Moment der Prüfung ereignete sich auf der Matte von Bodo: Sein Partner Anders erhielt ausdrücklich ein Lob von Prüfer Peter für seine außerordentlich gute Rolle als Uke – ein Kompliment, das in dieser Form besonders hervorsticht, da es technische Qualität und Verlässlichkeit gleichermaßen würdigt.
Ebenso zentral für den Erfolg des Tages war die Rolle von Nils Königstein. Er war nicht nur selbst Prüfling, sondern trat zusätzlich als Partner für gleich drei weitere Sport-plus-Mitglieder an und unterstützte sie zuverlässig in ihren Kata. Trotz dieser körperlich anspruchsvollen Mehrfachbelastung gelang es ihm, konstant präzise und sicher zu arbeiten. Seine Leistung als Uke war ein wesentlicher Faktor, der den reibungslosen Prüfungsablauf und das erfolgreiche Abschneiden der Gruppe maßgeblich unterstützte.
Mit dem Bestehen aller Prüfungen endet für die Sport-plus-Judoka ein langer, intensiver Abschnitt. Doch das Erreichen eines Dan-Grades markiert keinen Abschluss im klassischen Sinne, sondern vielmehr einen neuen Anfang. Für die Gruppe bedeutet dieser Tag eine starke Motivation, weiter zu trainieren, sich technisch wie persönlich weiterzuentwickeln und die gewonnene Erfahrung in die Vereinsarbeit einzubringen.
Die Dan-Prüfung vom 21. Dezember war damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis für Zusammenhalt, Ausdauer und Leidenschaft – Werte, die den Judosport bei Sport-plus seit jeher prägen. (von Zoe Sophie Ona)

 

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