– Nikolausschwimmen der DLRG-Landstuhl –

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hatte die Landstuhler Ortsgruppe der DLRG für den vergangenen Samstag zu ihrem 13. Nikolausschwimmen in das Landstuhler Naturerlebnisbad eingeladen. Obwohl die klimatischen Bedingungen bei geschätzten zwei Grad Luft- und gemessenen sechs Grad Wassertemperatur den Sprung ins mehr als kühle Nass zu einer Angelegenheit für echt hartgesottene Nikoläuse werden ließ, schien es von diesen in und um Landstuhl außergewöhnlich viele beiderlei Geschlechts zu geben. Bis kurz vor 17 Uhr hatte sich am vergangenen Samstag jedenfalls eine überraschend große Zahl unerschrockener und meist junger Frauen und Männer am Beckenrand des Naturerlebnisbads eingefunden, in der Regel Barfuß, dafür aber mit Bademantel und der obligatorischen Roten Zipfelmütze.
Nachdem Punkt 17 Uhr der Startschuss für den schon etwas schrägen Schwimmwettbewerb gegeben wurde, werden die rund 50 im wahrsten Wortsinn unverfrorenen Frauen und Männer ihre Bademäntel zwar am Beckenrand zurücklassen und sich zunächst mit einem Eimer und einer kräftige Ladung des kalten Wassers an die Temperaturen im Becken gewöhnen, bei vielen bleibt jedoch die Mütze auf dem Kopf, schließlich ist der Name schon auch Programm.
Immerhin sind 50 Meter im „Tiefen“ des Naturerlebnisbads zurückzulegen, eine Strecke, die einige der Nikolausschwimmer mit einer gewissen Verbissenheit zurücklegen, während einige dies umso stimmgewaltiger tun. Jeweils sechs Schwimmer dürfen zugleich ins Becken, in dem sich Aktive der DLRG, die freilich mit Neoprenanzügen gegen die „Kühle“ gewappnet sind, nach dem Rechten schauen. Und während einige Schwimmer nach den 50 Metern nicht schnell genug unter die wärmende Dusche kommen könne, lassen es sich andere Spaßvögel nicht nehmen, ein zweites Mal den Sprung in die kalten Fluten zu wagen.
Für die Zuschauer am Beckenrand – sicher doppelt so viele wie im Wasser – ist die 13. Auflage des Landstuhler Nikolausschwimmens im mit Strahlern und Fackeln sehr schön illuminierten Naturerlebnisbad ein mindestens ebenso großes Spektakel, wie für die Schwimmer selbst – schön, dass man nach Corona eine Neuauflage gewagt hat! (von Jürgen Link)

<- Zurück zur Übersicht