Brot ist unsere Leidenschaft“, lautet das Credo, mit dem man bei der Barbarossa Bäckerei seit mittlerweile über 40 Jahren arbeitet. Diese Leidenschaft, gepaart mit einer meisterhaften Handwerkskunst und dem Willen, an sieben Tagen in der Woche nahezu das ganze Jahr über hochwertige Lebensmittel für die Menschen in der Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf den Markt zu bringen, sind die Markenzeichen der Lautrer Bäckerei.
„Bei uns steht das Handwerk an zentraler Stelle. Trotz unserer Größere verzichten wir bewusst nicht auf die traditionelle Handwerkskunst, denn sie ist neben ausgesuchten Rohstoffen die Grundlage für gutes Brot und beste Qualität“, berichtet Tina LeBrun, die Leiterin der Marketing-Abteilung der Barbarossa Bäckerei, im Gespräch mit dem Westpfalz-Journal. Von der Echtheit dieser Philosophie überzeugen sich Tag für Tag die Kunden in rund 80 Filialen zwischen Mainz und Pirmasens sowie zwischen Saarbrücken und Ludwigshafen.
Das abwechslungsreiche Sortiment an Broten, Brötchen, feinen Backwaren sowie Kuchen und Torten spiegelt die Reichhaltigkeit der deutschen Brotkultur wieder, der man sich bei der Barbarossa Bäckerei bedingungslos verschrieben hat. Vieles davon zählt seit Jahrzehnten zu den „Klassikern“, wie beispielsweise das herzhafte „Urbrot“ oder das „Barosso“ mit seinem mediterranen Touch. Vieles davon wechselt aber auch ab, je nach Saison wie der obligatorische „Quetschekuche“ jetzt im Herbst oder die Cinnamon Rolls mit ihrem zimtigem Suchtpotential. 
Verarbeitet werden in der Backstube ausnahmslos qualitativ hochwertige Rohstoffe, nach Möglichkeit von Betrieben aus der Region. Das Dinkel-Getreide beispielsweise bezieht die Bäckerei vom Hof Guhl aus Gerhardsbrunn, die Milch von Bauer Brassel aus Albessen und die Eier für die Frühstücksspezialitäten kommen aus dem saarländischen Wadgassen. Ohnehin gilt seit den Anfängen des Unternehmens, dass ein gutes Brot viel Zeit zum Reifen braucht.
Davon können sich hoffentlich nächstes Jahr auch wieder interessierte Besucher mit eigenen Augen überzeugen, nach der Corona-bedingten Pause sollen dann wieder Führungen durch die Backstube im Lautrer Gewerbegebiet Nord stattfinden, wie Tina LeBrun verrät.
Seit 2018 bietet die Barbarossa Bäckerei in ihren Filialen mit „Barbono“ sogar seinen eigenen Kaffee an. Der exklusive Barbarossa-Kaffe entsteht in Zusammenarbeit mit einer kleinen Rösterei in Italien, zu der Firmenchef Rolf Landry persönliche Kontakte unterhält. Barbono-Kaffee kann in den Filialen in verschiedensten Variationen direkt verkostet werden, der Kaffee wird aber auch gemahlen oder als ganze Bohnen verkauft. 
An seinem Produktionsstandort sowie in seinen mehr als 80 Filialen beschäftigt die Barbarossa Bäckerei über 850 Mitarbeiter und zählt damit zu einem bedeutenden Arbeitgeber in der Region.
Jährlich können junge Menschen bei der Barbarossa Bäckerei einen qualifizierten Start in ihr Berufsleben absolvieren, ausgebildet werden künftige Bäcker sowie Fachverkäufer im Lebensmittelhandel. 
Gegründet wurde die Barbarossa Bäckerei 1977 von Werner-Peter Landry, der eine insolvente Bäckerei in Kaiserslautern mit vier Mitarbeitern übernahm. Was folgte, ist eine nahezu beispiellose Erfolgsgeschichte, für die Landry unter anderem 2006 mit dem bundesweit ausgelobten „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet wurde. Nunmehr führt Rolf Landry in zweiter Generation die Geschäfte des Familienunternehmens und mit Kevin Landry steht bereits die dritte Generation der Lautrer Unternehmerfamilie in den Startlöchern. (red)

 

 

 

 

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