– „Nach bestem Wissen und Gewissen!“ –

So beschrieb Bürgermeister der Stadt Landstuhl, Ralf Hersina, sein politisches Wirken beim diesjährigen Stadtempfang in der Stadthalle Landstuhl.

Die Frage: „Was erwartet uns 2020?“, beantwortete er an diesem Morgen ausführlich. Das Projekt Stadtumbau konnte mit der Landesregierung auf die höchstmögliche Förderquote von 80% erhöht werden. Wie der Eigenanteil ohne Schulden finanziert werden kann, wird noch kontrovers diskutiert. Ralf Hersina hofft, dass ein Kompromiss gefunden werden kann, der zur Fortsetzung dieses für die Sickingenstadt wichtigen Projektes beitragen kann.

Der Friedhof soll um ein Urnenwiesenfeld erweitert werden und der Bau einer neuen Kita wird in Angriff genommen, um den steigenden Bedarf zu decken. In der zweiten Jahreshälfte beginnt voraussichtlich die Erschließung des Neubaugebietes Rothenborn. Das Caritas Altenzentrum wird am 31. März an einem Tag der offenen Tür vorgestellt und nimmt ab 1. April den Betrieb auf. Die Sickingenmesse wird am 25. und 26. April stattfinden und in Form einer Leistungsschau alles präsentieren, was die Region um Landstuhl zu bieten hat. Ein sportliches Highlight kündigte der Stadtbürgermeister für den 13. Juni auf dem Alten Markt an. Dort veranstalten die Landstuhler Schützen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schützenbund ein Qualifikationsturnier der Sommervariante des winterlichen Biathlons, genannt „Target Sprinter Deutschland“.

Bei der Erarbeitung des Haushalts 2020 steht die Stadt erneut vor großen finanziellen Herausforderungen. Hier wäre der Ideenreichtum des gesamten Stadtrates gefordert, so der Stadtbürgermeister. Er hofft, dass mit uneingeschränktem Willen sachorientierte und praktikable Lösungen erarbeitet werden können.

Besonders interessant findet Ralf Hersina immer wieder, wie er von anderen Menschen in der Öffentlichkeit gesehen und dargestellt wird. Er handele nach bestem Wissen und Gewissen! „Niemand ist ohne Fehler!“, betonte der Stadtbürgermeister und die Aufarbeitung seiner Fehlentscheidungen ist für ihn eine Selbstverständlichkeit.

Damit Landstuhl eine lebenswerte und liebenswürdige Stadt bleibt, rief Ralf Hersina die Anwesenden und alle gesellschaftlichen Gruppen auf, auch in Zukunft mitzuhelfen. Dabei hob er die Feuerwehr und den DRK-Ortsverein hervor.

Der Werkvolkfanfarenzug Bann hatte die Veranstaltung musikalisch umrahmt. Am Ende der Veranstaltung übergab der Förderverein „Stationäres Hospiz“ an das DRK einen Scheck in Höhe von 50 000,- Euro. (red)

 

 

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