– Sport plus richtet am Samstag vor dem vierten Advent seinen vorweihnachtlichen Sport-plus-Tag 2025 aus –

Am 20. Dezember verwandelte sich die große Sporthalle in Miesau in eine lebendige Bühne des Vereinslebens. Rund 200 bis 250 Besucherinnen und Besucher – Eltern, Kinder, Geschwister, Freunde und zahlreiche Vereinsmitglieder – füllten die Halle bis auf den letzten Platz. Trotz der eingeschränkten Kapazität aufgrund einer defekten Tribüne war der Andrang beachtlich und sorgte schon zu Beginn für eine atmosphärische Erwartungsspannung, die den gesamten Nachmittag prägen sollte. Kinder und Jugendliche sollten zeigen können, wofür sie Woche für Woche trainieren – und sie taten es mit Stolz, Energie und oft auch einem Funken Lampenfieber.

Eröffnet wurde der Sport-plus-Tag pünktlich um 16 Uhr. Clara Hoffmann, die zugleich federführend in der Organisation und Moderatorin des Tages war, führte mit souveräner Ruhe und spürbarer Begeisterung durch das umfangreiche Programm. Schon die ersten Minuten machten deutlich, dass dieser Tag mehr sein wollte als eine klassische Vereinsveranstaltung: Mit einer professionellen Lichttechnik, Spotlights und Musik entstand eine fast schon theatrale Bühnenwirkung, die sowohl den Aktiven als auch den Zuschauenden das Gefühl vermittelte, Teil eines besonderen Ereignisses zu sein. Die Halle bot den idealen Rahmen dafür – und das Konzept ging voll auf.
Der Nachmittag startete auf der Judo-Matte, wo alle Judoka gemeinsam den Auftakt gestalteten. Es folgten Selbstverteidigung, Fallübungen und kreative Kinderpräsentationen aus Kusel, Ramstein, Niedermohr und Miesau – vom Fallen und Werfen bis zur „Prügelei in Slow Motion“. Die Kinder zeigten mit spürbarem Spaß, was sie im Training gelernt hatten.

Ein besonderer Höhepunkt war die Nage-no-Kata von Nils Königstein und Philipp Feth: Als der deutlich kleinere Nils seinen größeren Partner kraftvoll und technisch sauber warf, ging ein Raunen durch die Halle, gefolgt von begeistertem Applaus.
Nach dem Judo-Block wurde die Matte abgebaut und ein Schwimmfilm überbrückte die Umbaupause. Anschließend sorgten Rope Skipping, Basketball und ein Rehasport-Flashmob für neue Energie. Zum Schluss begeisterte die große Kindersport-Parcoursbahn – und alle Kinder – unabhängig ihrer Zugehörigkeit – durften den Parcours ausprobieren.
Der Sport-plus-Tag war jedoch mehr als eine Abfolge sportlicher Höhepunkte. Er wurde zu einem Ort der Begegnung. Kinder aus verschiedenen Gruppen spielten gemeinsam, Eltern kamen ins Gespräch, und auch Trainerinnen und Trainer nutzten die Gelegenheit, sich über Gruppen hinweg auszutauschen. Nach Jahren pandemiebedingter Einschränkungen war dies ein bewusst gesetztes Signal: zurück zur Gemeinschaft, zurück zum aktiven Vereinsleben.

Dass der Tag so reibungslos verlief, war einem engagierten Organisationsteam zu verdanken. Neben Clara waren insbesondere Bodo, Matthias, Johanna und mehrere Jugendliche für Technik, Musik, Verkauf und Logistik im Einsatz. Zahlreiche Eltern unterstützten beim Aufbau der Parcourslandschaft. Die größte Herausforderung ergab sich aus der hohen Zahl unerwartet erscheinender Gäste – zusätzliche Bierbänke wurden kurzfristig organisiert und aufgestellt werden. Doch die Freude über das große Interesse überwog deutlich die organisatorische Mühe.

„Wir wollten zeigen, was wir machen, und einen Ort schaffen, an dem Kinder und Familien zusammenkommen“, fasst Clara das Ziel des Tages zusammen. Ein Ziel, das zweifellos erreicht wurde. Die Mischung aus sportlicher Präsentation, Gemeinschaftserlebnis und lebendiger Vereinsatmosphäre machte den Sport-plus-Tag zu einem eindrucksvollen Meilenstein im Vereinsjahr. (von Zoe Sophie Ona)

 

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