– Rosen und Sekt für das Publikum in der Fruchhalle –

Die Pfalzphilharmonie Kaiserslautern, vormals das Orchester des Pfalztheaters, eröffnete am 23. September unter dem Dirigat von Generalmusikdirektor Daniele Squeo glanzvoll die neue Konzertsaison 2022/2023 in der Fruchthalle. Wagners berühmtem „Vorspiel und Liebestod“ aus „Tristan und Isolde“ folgte eine deutsche Erstaufführung, nämlich Paul Ben-Haims „Evocation“ mit der preisgekrönten Solistin Liv Migdal an der Violine.
Nach der Pause stand Brahms‘ gewichtige Erste Sinfonie im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Beate Kimmel begrüßte gemeinsam mit Kulturreferatsleiter und Konzertplaner Dr. Christoph Dammann das zahlreich erschienene Publikum: „Ich freue mich auf die vielen Höhepunkte der nun beginnenden Saison!“. Dammann schloss sich an und bat darum, weiterzusagen, dass die andauernden Warnungen vor Innenräumen in Bezug auf Veranstaltungsstätten mit modernen Lüftungsanlagen zu pauschal seien und große Konzerthallen nachgewiesenermaßen Orte mit sehr geringem Ansteckungsrisiko wären.
Nach Konzertende verteilten Kimmel und Dammann gemeinsam mit Michael Krauss vom Vorstand der Freunde der Fruchthalle Rosen ans Publikum. Dieses wurde nach lang anhaltendem Beifall noch von Squeo und der aktuellen Theaterleitung des Pfalztheaters gemeinsam mit den Musikern im Fruchthallenfoyer zu einem Glas Sekt auf die Premiere unter neuem Orchesternamen eingeladen. Dabei herrschte die einhellige Meinung, dass eine Konzertsaison kaum besser beginnen könne und die Pfalzphilharmonie Kaiserslautern unter ihrem neuen Chef noch an Klangqualitäten und leidenschaftlichem Musizieren hinzugewonnen habe. (ps)

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