– Ein Kommentar von Jürgen Link –
Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist das Ergebnis, das die Landstuhler Stadtwerke in den beiden vergangenen Jahren einfahren haben, ein echter Grund zur Freude. Immerhin ist es damit möglich, das Defizit aus den Zeiten der Gaspreiskrise auszugleichen und den lokalen Energieversorger wieder in ökonomisch sicheres Fahrwasser zu manövrieren. Angesichts der Tatsache, dass die Kunden des Landstuhler Gaswerks seit 2022 ordentlich zur Kasse gebeten werden, sollte man bei der Stadtspitze allerdings bald einmal darüber nachdenken, auch die Kunden ein wenig zu entlasten und zumindest ein Teil der günstigeren Einkaufspreise weiterzugeben.
Klar muss einem sein, dass die Zeiten des billigen Russengases von weniger als fünf Cent pro Kilowattstunde der Vergangenheit angehören, aber etwas billiger als derzeit geht schon noch. Zwar hat Stadtbürgermeister Mattia De Fazio angekündigt, dass man sich in Kombination mit einem Stromvertrag bei den Stadtwerken perspektivisch durchaus besondere Tarifmodelle vorstellen könne, ob das für den Verbraucher unterm Strich wirklich günstiger ist, muss jeder für sich selbst ausrechnen.
Immerhin hat man in Landstuhl aus dem finanziellen Desaster bei den Gaswerken etwas gelernt und sich einem starken Einkaufsverbund angeschlossen, auch wenn dieser seinen Sitz ausgerechnet in Südbayern hat…








































