– Initiative Landstuhler Bürger für Sitzgarnitur am Atzel-Waldrand –

An warmen Tagen nutzen die Erzieherinnen mit ihren Gruppen vom Kindergarten Atzelnest den nahen Waldweg zur Erkundung ihrer naturbelassenen Umwelt zu einer Art Waldkindergartenplatz. Auch Ortsansässige halten gelegentlich ihr Schwätzchen auf den alten Bänken in der Lichtung. So reifte der Gedanke, für alle Mitbewohner des Stadtteils Atzel eine multifunktionale Begegnungsstätte ohne größeren finanziellen Aufwand umzusetzen.
Gemäß dem Slogan „Net nur babbele, mache!“, wurde die Anregung begeistert angenommen.
Über die Örtlichkeit war man sich rasch einig: In Verlängerung der Königsberger Straße, an Kindergarten Atzelnest und Theodor-Heuss-Grundschule führt der angrenzende Waldweg leicht ansteigend nach ca. 300 m auf ein Plateau zu einer 4-Wege-Gabelung. Dort sollten die vorhandenen alten Sitzgelegenheiten durch eine Garnitur von 3 neuen Bänken und einem Tisch ersetzt werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch ein offizieller Rettungspunkt. Der Forst wurde zurate gezogen und befürwortete die Maßnahme grundsätzlich. Er zeigte sich offen, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Durch Spenden der Ideengeber könnte das Projekt gesichert werden. Beatrix Rückert, Maja Rückert, Sabine Schäfer, Karl Pfaff u.a., alle parteilos, nominiert auf der Liste der FWG Landstuhl, möchten sich für die gute Sache, falls nötig, auch finanziell beteiligen. Geplant ist die Aufstellung von 3 Bänken im offenen U-Format und davor ein entsprechender Tisch. (Siehe Planskizze)
Nach der Umsetzung wäre man der Idee einer offenen Begegnungsstätte – unweit von vorschulischen und schulischen Einrichtungen – ein Stück näher gekommen. Besonders in den warmen Sommermonaten bietet sich der schattige Platz für Verlegung von Unterrichtszeiten im Freien an.
Zahlreiche Wanderer, auch von weit her kommende Geocacher, freuen sich heute schon über die Schönheit der Waldlage am Rande der Sickinger Höhe und genießen die Stelle zum Innehalten.
Da es sich um Stadtwald handelt, liegt die abschließende Umsetzung der Idee nur noch von der Zustimmung des Bürgermeisters Ralf Hersina ab. Eine entsprechende Anfrage hat der Forst bereits an sein Büro gerichtet.


(Text und Bilder Karl Pfaff)

 

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