Zur Erweiterung seiner Tätigkeitsfelder wurde von dem DRK Ortsverein Landstuhl eine Verpflegungsgruppe gegründet. Diese besteht bisher aus einigen Helfern aus den Reihen der aktiven DRK-Mitglieder, von denen zwei bereits die Fachdienstausbildung „Verpflegungsdienst“ erfolgreich absolviert haben. Aufgabe der Gruppe ist zunächst die Verpflegung für interne Veranstaltungen, wie zum Beispiel bei der Blutspende oder bei Übungen. Angedacht ist auch die Unterstützung der örtlichen Feuerwehr bei größeren Einsätzen mit der Ausgabe von Verpflegung an die Einsatzkräfte und auf längere Sicht auch der Einsatz bei Großschadenslagen, zum Beispiel bei größeren Katastrophen.
Um dies zu bewerkstelligen, müssen Helfer in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen. Sowohl bei der Corona-Pandemie als auch bei der Ahrtalkatastrophe hat das DRK eine unglaubliche Welle an Hilfsbereitschaft durch Freiwillige erfahren. Da solche Ereignisse jederzeit wieder eintreten können, wird weitere Unterstützung benötigt, um dieses Unterfangen langfristig zu bewerkstelligen. 
Mitmachen kann jeder, unabhängig von Alter und Beruf! Praktische Erfahrung im Küchen- oder Verpflegungsbereich wird zwar nicht vorausgesetzt, wären aber natürlich sehr hilfreich. Das Alter spielt bei uns keine Rolle, ab 18 Jahren kann jeder Interessierte mitmachen. So können sich auch gerne ältere Bürger engagieren, die bereits im Ruhestand sind und mit ihrer Erfahrung dann auch den jüngeren Helfern noch etwas beibringen können. Die gesundheitliche Eignung muss gegeben sein.
Als Arbeitsgerät steht eine Feldküche Kärcher TFK 250 zur Verfügung, die viele großartige Möglichkeiten zur Zubereitung von Verpflegung bietet, nicht nur die üblicherweise damit in Verbindung gebrachte Erbsensuppe. Aber auch eine stationäre Küche in den Räumlichkeiten des Ortsvereins Landstuhl steht für vorbereitende Tätigkeiten und für kleinere Einsätze zur Verfügung.
Dank einer Förderung aus dem EU-Programm EULLE über die LAG Westrich-Glantal können noch weitere wichtige Ausstattungsgegenstände beschafft werden, welche die Arbeit wesentlich erleichtern.
Wer gerne mitmachen will, kann sich vorab unverbindlich informieren unter Telefon 0176 63162087 bzw. 0162 9830551 oder kann einfach beim nächsten Treffen am Montag, 10. Oktober, um 18 Uhr im DRK-Centrum vorbeikommen. (ps)

 

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