Zum Thema Gaspreise in Landstuhl erreichte uns folgende Zuschrift:

Nun ist die Katze endlich aus dem Sack…
Wenn ich nur den Satz höre, die Gaspreise werden steigen.… sie müssen steigen….wir haben nicht rechtzeitig reagiert.… dann kann ich nur sagen, dass der Bürgermeister der Sickingenstadt Landstuhl und die Werkleitung, die er in Schutz nimmt, auf allen Ebenen versagt haben.
Rechtzeitig Gas zu bestellen und einzukaufen haben diese Herren, die eigentlich in der Verantwortung stehen, versäumt, besser gesagt verpennt und voll verschlafen.
Um es etwas kürzer zu nennen, dann hätte dieser Herr, der sich Bürgermeister nennt, wenn er ein Gewissen hätte oder Anstand, den Hut nehmen müssen. Die Werkleitung müsste er gleich mitnehmen, dann fällt es nicht so auf, dass auch sie es auch verpennt hat, rechtzeitig einzukaufen und zu reagieren.
Es ist schade, dass sich das Bundesniveau so schnell auf Kommunalebene niederschlägt. Es ist wie bei den drei Affen: nichts hören, nichts sagen, nichts sehen, – und dem vierten Affen…nichts tun… vor allem nichts tun oder handeln.
Das allerschlimmste ist aber, dass solche Versager auch noch sehr gut honoriert werden, ihre Besoldung stimmt, sie trifft die Erhöhung weniger hart als andere.
Ich persönlich kann nur sagen, wenn der Bürgermeister sich noch als heilender Samariter hinstellt, so ist das für jeden Bürger der Sickingenstadt Landstuhl ein Schlag ins Gesicht.
Ein altes Sprichwort sagt: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ oder „Wissen ist macht“, so wie es Einstein sagte, dann komme ich zu dem Entschluss, Macht hat der Bürgermeister, aber null Wissen, das hat er ja schon oft bewiesen.
Dies ist die Meinung vieler Bürger der Sickingenstadt, ich stehe da nicht alleine.
Wie sollen das die Bürger bezahlen? Wem wird geholfen? Wie sieht das im sozialen Bereich aus, bei einer Rente mit z.B. 700 Euro? Miete, Nebenkosten plus Nahrungsmittel? Muss ich jetzt zur Tafel gehe? Das sind jetzt die Fragen, die im Raum stehen.
Das sind auch Fragen an den Bürgermeister. Kann er sie je beantworten ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen oder sich zu schämen?
Sich zu entschuldigen macht diesem Personenkreis die Wohnung bestimmt nicht warm. Gedanken sollte man sich machen und Hilfe anbieten, und keine sinnlose Worte in die Welt setzen.“

Hans-Peter Molitor, Landstuhl

 

 

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