– Landesprojekt „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ –

Zwölf rheinland-pfälzische Kommunen und Verbandsgemeinden werden in diesem Jahr vom Landesprojekt „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz“ (KuLaDig-RLP) bei der digitalen Erfassung und Präsentation ihres kulturellen Erbes unterstützt. Eine der zwei pfälzischen Gebietskörperschaften, die in das Programm aufgenommen wurden, ist die Verbandsgemeinde Landstuhl.
In den vergangenen Jahren ist die Geschichte der teilnehmenden Gemeinden auf unterschiedlichste Weise digital für die Öffentlichkeit aufgearbeitet worden. Auch die Neuzugänge versprechen in diesem Jahr die moderne Aufarbeitung und Präsentation vielfältiger Themen“, lobte Innenminister Roger Lewentz das von der Universität Koblenz-Landau durchgeführte und vom Innenministerium geförderte Landesprojekt.
Motivation der Bewerbung der Tourist-Information der VG Landstuhl war es, die kulturelle Geschichte der Region stärker digital sichtbar zu machen, so Bürgermeister Dr. Peter Degenhardt. Dabei hat sich die VG Landstuhl Sehenswürdigkeiten beschränkt, die sich einerseits durch ihre räumliche Nähe auszeichnen und andererseits in ihrer Verbindung einladen eine „Reise durch die Landstuhler Geschichte“ zu unternehmen: die Heidenfelsen, die Burg Nanstein und der Bismarckturm. Ziel ist es, diesen Ansatz dann auf weitere kulturelle schlaglichte in der Verbandsgemeinde zu übertragen.
Begleitet vom Institut für Kulturwissenschaft der Universität Koblenz-Landau wurden im Landesprojekt „KuLaDig-RLP“ seit 2019 bereits 20 Städte, Orts- und Verbandsgemeinden als Modellkommunen dabei unterstützt, ihre Geschichte digital für die Öffentlichkeit und diverse Verwendungszwecke aufzubereiten. Hierzu wurden lokale Projektteams gebildet, Rahmenthemen festgelegt, Verwertungskonzepte entwickelt, multimediale Daten wie Fotos, Audios und Videos produziert und insgesamt rund 250 informative Beiträge für die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) betriebene Wissensplattform kuladig.de erstellt. Die gebündelten Informationen können im Web oder vor Ort via Smartphone abgerufen werden.
Ausführliche Informationen zum Landesprojekt „KuLaDig-RLP“ und den Ergebnissen der bislang 20 Modellkommunen sind auf der Projektseite www.kuladigrlp.net zu finden. (ps) 

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