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Donnerstag, 21. September 2017

Moment der Woche

Ehemaliger Bunker, gesehen in Durres, Albanien

„Gespaltene Seelen“

Ausflug in die Schizophrenie

Auslöser des Ausfluges in die Schizophrenie war ein Artikel in der FAZ, den ich zufällig bei meinem Urlaub in Albanien gelesen habe. „Wieviel Spaltung verträgt eine einzelne Seele?“ lautete der Titel des Artikels von Prof. Andreas Meyer-Lindenberg. Spaltung in der Seele, das kennt jeder, aber wenn es zu viel wird, ist es krankhaft. Der Artikel befasste sich im Wesentlichen mit der Erkrankung einer „gespaltenen Seele“ der Schizophrenie. In diesem Artikel wurde auf einen Vortrag des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim hingewiesen, der am 20.09.2017 im Atlantik-Kino in Mannheim stattfand.

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Kulinarische Pfälzerwald-Tage

Kreativgerichte aus heimischen Qualitätsprodukten

Reichhaltige Produktpalette: der Pfälzerwald bietet vieles, was Köche brauchen

Vom 29. September bis zum 9. Oktober veranstaltet das Biosphärenreservat in Zusammenarbeit mit seinen insgesamt 12 gastronomischen Partnerbetrieben kulinarische Pfälzerwald-Tage, bei denen ausgewählte regionale Produkte aus dem Biosphärenreservat zum Einsatz kommen. Ausgefallene Kreativgerichte nehmen dabei Bezug zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, bei denen Wild, Pilze, Kastanien, Beeren und Kräuter zum Einsatz kommen.

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Tägliche Postzustellung sichern und ausbeuterische Arbeitsbedingungen beenden

Deutsch-französische Spezialitäten und verkaufsoffener Sonntag

Anlässlich eines neuen Zustellungsmodells der Deutschen Post debattierte der Landtag gestern eine mögliche Sicherung der täglichen Postzustellung in Rheinland-Pfalz. Dazu erklärt Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland: „Wir begrüßen, dass die Diskussion im Landtag mit dem Ziel geführt wird, die tägliche Postzustellung zu sichern.

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Auf den Spuren von Richard Löwenherz

Fahrt nach Speyer zum Historischen Museum der Pfalz

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde und die Bezirksgruppe Kaiserslautern im Historischen Verein der Pfalz laden am Samstag, 30. September, zu einer Exkursion auf die Burg Trifels und nach Speyer in die große Sonderausstellung „Richard Löwenherz – König, Ritter Gefangener“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer ein. Die Exkursion startet ab 8 Uhr am Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Museumsplatz 1. Zunächst geht die Fahrt nach Annweiler auf die Burg Trifels, in der Richard Löwenherz über ein Jahr inhaftiert war und über lange Zeit auch die Reichsinsignien verwahrt wurden.

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Auf den Spuren Dornröschens und im Feenland

Zu einem besonderen Naturerlebnis lädt die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Andrea Frech am Samstag, 7. Oktober, um 13 Uhr sowie am Sonntag, 8. Oktober, um 12 Uhr ein. „Auf den Spuren Dornröschens – Die Burgen bei Leinsweiler“ heißt eine etwas sechs Kilometer weite Wanderung samstags zu den Burgruinen bei Leinsweiler, darunter Ruine Neukastel aus dem 12. Jahrhundert, und zum Slevogthof aus dem 19. Jahrhundert, in dem der Maler Max Slevogt mit seiner Frau viele Jahre lebte. Die Teilnehmer erkunden auch einen Felsenkeller und erfahren einiges über die Wiederansiedelung des „Jägers auf leisen Pfoten“, den Luchs.

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„Gespaltene Seelen“

Ausflug in die Schizophrenie

Auslöser des Ausfluges in die Schizophrenie war ein Artikel in der FAZ, den ich zufällig bei meinem Urlaub in Albanien gelesen habe. „Wieviel Spaltung verträgt eine einzelne Seele?“ lautete der Titel des Artikels von Prof. Andreas Meyer-Lindenberg. Spaltung in der Seele, das kennt jeder, aber wenn es zu viel wird, ist es krankhaft. Der Artikel befasste sich im Wesentlichen mit der Erkrankung einer „gespaltenen Seele“ der Schizophrenie. In diesem Artikel wurde auf einen Vortrag des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim hingewiesen, der am 20.09.2017 im Atlantik-Kino in Mannheim stattfand. Der Verfasser des Artikels referierte über das Thema „Neue Chancen in der psychiatrischen Behandlung der Schizophrenie“. Zahlreiche Menschen waren gekommen, das Kino war nahezu voll. Wie üblich bei solchen Veranstaltungen, bestand das Publikum wohl aus Betroffenen, Angehörigen und denjenigen, die beruflich mit solchen Erkrankungen zu tun haben. In einem klar gegliederten Vortrag mit für jeden verständlichen Worten berichtete Prof. Meyer-Lindenberg von Neuem in der Schizophrenie-Forschung. Grundsätzlich geht diese Forschung bei psychiatrischen Krankheiten immer in zwei Richtungen: Einerseits versucht man, die körperlichen Ursachen der Erkrankung herauszufinden. Hier berichtete Prof. Meyer-Lindenberg, dass es zwar das „Schizophren-Gen“ nicht gäbe, man jedoch bei der Erforschung der für die Krankheit mitverantwortlichen Gene weitergekommen sei. Auch bei der anderen großen Richtung der Forschung, der sozialen Ursachen einer schizophrenen Erkrankung, habe man neue Erkenntnisse gewonnen: Studien hätten z.B. gezeigt, dass das Risiko einer schizophrenen Erkrankung dann wesentlich höher sei, wenn man in einer Stadt geboren wurde und nicht auf dem platten Land. Bei den Behandlungsmethoden wies Prof. Meyer-Lindenberg auf den Segen der Psychopharmaka hin, die nach Einführung zu einer radikalen Senkung der Zwangseinweisung der Erkrankten geführt habe. Gut für an Schizophrenie Erkrankte sei auch Sport, der überraschenderweise auch gut für das Gehirn und dessen Funktionen sei. Schließlich arbeite man an der Verbesserung der Früherkennung der schizophrenen Erkrankung, denn ähnlich wie beim Schlaganfall sei eine frühe Behandlung von besonderer Bedeutung. Natürlich gab es in diesem Vortrag noch viel mehr Informationen, bildlich dargestellt auf der großen Kinoleinwand.

In der Pause zwischen dem Vortrag und dem Film „Der Solist“, bei dem es sich um das Schicksal eines an Schizophrenie erkrankten Menschen handelt, wurde ein Imbiss gereicht und zum Gedankenaustausch gebeten.

Der Vortrag brachte tatsächlich neue Erkenntnisse, sodass sich der Ausflug nach Mannheim gelohnt hat.

von Wolfgang Feth

(Rechtsanwalt Wolfgang Feth arbeitet seit ca. 20 Jahren als Betreuer für psychisch erkrankte Menschen. Während dieser Zeit hat er zusammen mit Monika Dinkel den ambulanten Hilfeverein „B&D, Hilfe für psychisch Kranke“ gegründet und aufgebaut. Hauptziel dieses Vereines ist die ambulante Versorgung von psychisch Erkrankten. Dabei werden ausschließlich Laienkräfte in der Regel im Verhältnis 1:1 den psychisch Erkrankten zur Seite gestellt. Sie fungieren wie ein „bezahlter Freund“ und bemühen sich um die Verbesserung der Lebensbedingungen der Erkrankten.(red))

Erfolg im Berufsleben

Exkursion zur Ausstellung: Richard Löwenherz in Speyer (Historisches Museum der Pfalz, Gestaltung Lisa-Marie Malek, Foto: Dennis Gilbert)

Fahrt nach Speyer zum Historischen Museum der Pfalz

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde und die Bezirksgruppe Kaiserslautern im Historischen Verein der Pfalz laden am Samstag, 30. September, zu einer Exkursion auf die Burg Trifels und nach Speyer in die große Sonderausstellung „Richard Löwenherz – König, Ritter Gefangener“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer ein. Die Exkursion startet ab 8 Uhr am Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, Museumsplatz 1. Zunächst geht die Fahrt nach Annweiler auf die Burg Trifels, in der Richard Löwenherz über ein Jahr inhaftiert war und über lange Zeit auch die Reichsinsignien verwahrt wurden. Eine Ausstellung zeigt, wie der Haftaufenthalt ausgesehen haben könnte und weshalb der Trifels während des Mittelalters als Gefängnis für die wichtigsten politischen Gefangenen diente. Die Leitung der Burgbesichtigung übernimmt Jürgen Keddigkeit, ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Ab 12 Uhr ist die Weiterfahrt nach Speyer geplant. Hier besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen im „Domhof“ (Reservierungswunsch bitte bei der Anmeldung angeben), danach haben die Teilnehmer Zeit zur freien Verfügung, um Speyer auf eigene Faust zu erkunden. Um 14.45 treffen sich die Teilnehmer am Historischen Museum der Pfalz, Domplatz, um gemeinsam die Schau „Richard Löwenherz – König, Ritter Gefangener“, der ersten großen kulturgeschichtlichen Ausstellung auf dem europäischen Festland zu dem berühmten König, zu besuchen. Das Leben und Wirken des englischen Königs wird anhand bedeutender Exponate aus dem In- und Ausland dargestellt. In zwei Gruppen finden die jeweils einstündigen Führungen statt (15 und 15.15 Uhr). Die Rückfahrt ist für 17 Uhr geplant, so dass die Ankunft in Kaiserslautern gegen 18 Uhr erfolgt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Diese nimmt das Institut bis zum 27. September unter der Telefonnummer 0631 3647-303 entgegen. Die Teilnehmergebühr beträgt 45 Euro (darin enthalten sind Busfahrt, Eintritte und Führungen).

Kulinarische Pfälzerwald-Tage

Reichhaltige Produktpalette: der Pfälzerwald bietet vieles, was Köche brauchen

Kreativgerichte aus heimischen Qualitätsprodukten

 

Vom 29. September bis zum 9. Oktober veranstaltet das Biosphärenreservat in Zusammenarbeit mit seinen insgesamt 12 gastronomischen Partnerbetrieben kulinarische Pfälzerwald-Tage, bei denen ausgewählte regionale Produkte aus dem Biosphärenreservat zum Einsatz kommen. Ausgefallene Kreativgerichte nehmen dabei Bezug zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands, bei denen Wild, Pilze, Kastanien, Beeren und Kräuter zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt steht dabei frisches Wildpret aus dem Pfälzerwald, das frei von Geschmacksverstärkern oder Konservierungsstoffen zubereitet wird, um den natürlichen Charakter des Produktes zu erhalten. Unter anderem können sich die Gäste auf Kastaniensuppe, Kürbis-Kastanien-Curry, Sauerbraten vom Wildschwein mit Schneebällchen, Pfannkuchen gefüllt mit Haschee vom Reh sowie Leberknödel vom Wild mit Sauerkraut und Bratkartoffeln freuen.(ps)

An den kulinarischen Herbstwochen im Biosphärenreservat beteiligen sich das Seehaus Forelle am Eiswoog bei Ramsen, das Hotel-Restaurant Fröhlich in Kaiserslautern-Dansenberg, der Fuxbau in Neustadt-Hambach, die Weinstube Zur Herberge und die Weinstube Zur kleinen Herberge im Liebstöckl sowie das Biowirtshaus Konfetti in Neustadt, der Pfälzer Hof in Edenkoben, das Restaurant Sieben Raben in Bad Dürkheim, der Gutshof Ziegelhütte in Edenkoben, die Naturfreundehäuser Finsterbrunnertal sowie Rahnenhof bei Carlsberg-Hertlingshausen und das Waldhaus Schwarzsohl zwischen Weidenthal und Elmstein. Weitere Infos unter www.pfaelzerwald.de.

Auf den Spuren Dornröschens und im Feenland

Zu einem besonderen Naturerlebnis lädt die zertifizierte Natur- und Landschaftsführerin Andrea Frech am Samstag, 7. Oktober, um 13 Uhr sowie am Sonntag, 8. Oktober, um 12 Uhr ein. „Auf den Spuren Dornröschens – Die Burgen bei Leinsweiler“ heißt eine etwas sechs Kilometer weite Wanderung samstags zu den Burgruinen bei Leinsweiler, darunter Ruine Neukastel aus dem 12. Jahrhundert, und zum Slevogthof aus dem 19. Jahrhundert, in dem der Maler Max Slevogt mit seiner Frau viele Jahre lebte. Die Teilnehmer erkunden auch einen Felsenkeller und erfahren einiges über die Wiederansiedelung des „Jägers auf leisen Pfoten“, den Luchs. Treffpunkt ist das „Café Maria“ in Leinsweiler, Slevogtstraße 35.

Sonntags steht ein „Besuch im Feenland an – Geiersteine bei Lug“ an (Treffpunkt an der Katholischen Kirche in Lug). Die zauberhaften Felsformationen bilden den Mittelpunkt der Wanderung. An beiden Tagen erfährt man zwischendurch Spannendes über die Tiere und Pflanzen des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen, taucht in die Geologie des Pfälzerwalds ein und lernt, wie aus Fels wieder Sand entsteht. Beide Veranstaltungen finden im Rahmen der Pfälzerwald-Tage statt, die vom 29. September bis zum 9. Oktober viele kulinarische Genüsse in 12 Gastronomie-Partnerbetrieben des Biosphärenreservats bieten. Festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung sind empfehlenswert bei diesen etwa dreieinhalbstündigen Wanderungen; die Teilnahmegebühr beträgt jeweils zehn Euro. Eine Anmeldung sollte umgehend erfolgen unter der Telefonnummer 0174 2986705 oder per Mail an andrea.frech@naturfuehrer-pfalz.de. (ps)

Tägliche Postzustellung sichern und ausbeuterische Arbeitsbedingungen beenden

Anlässlich eines neuen Zustellungsmodells der Deutschen Post debattierte der Landtag gestern eine mögliche Sicherung der täglichen Postzustellung in Rheinland-Pfalz.

Dazu erklärt Dietmar Muscheid, Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz / Saarland:

„Wir begrüßen, dass die Diskussion im Landtag mit dem Ziel geführt wird, die tägliche Postzustellung zu sichern. Zur ehrlichen Debatte gehört aber auch daran zu erinnern, dass es mit der Privatisierung der Post politisch gewollt war, ein Unternehmen zu schaffen, das gewinnorientiert arbeitet. Bereits damals war absehbar, dass die Privatisierung zulasten der Angestellten gehen würde. Nun soll auch bei den Kundinnen und Kunden gespart werden. Wenn die Post thematisiert wird, dann reicht es aus unserer Sicht nicht aus, die täglichen Briefzustellung zu debattieren, dann müssen auch die zum Teil ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf den Tisch.“ (ps)