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Montag, 20. November 2017

ADFC Rheinland-Pfalz: Sicher Radeln auch bei schlechter Sicht

Sehen und vor allem: gesehen werden

Die im Dunklen sieht man nicht: Herbst und Winter bergen vor allem für Fahrradfahrer so manche Gefahr. Am wichtigsten ist es jetzt, für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu sein. „Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, das eingeschaltete Fahrradlicht, wird leider öfter ‚vergessen‘ ebenso wie Strahler rundherum am Rad“, so der ADFC-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz Christian von Staden. „Das macht es Autofahrern und Fußgängern schwer, den Radfahrer frühzeitig zu sehen. Wer denkt, ich sehe das Auto, also sieht das Auto mich auch, ist auf einem gefährlichen Holzweg!“

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..... Schwimmen in Waldfischbach .....

ADFC Rheinland-Pfalz: Sicher Radeln auch bei schlechter Sicht

Es werde Licht: Praktische Tipps zum sicheren Radfahren in der dunklen Jahreszeit vom ADFC Rheinland-Pfalz. Foto: erro-design

Sehen und vor allem: gesehen werden

Die im Dunklen sieht man nicht: Herbst und Winter bergen vor allem für Fahrradfahrer so manche Gefahr. Am wichtigsten ist es jetzt, für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar zu sein. „Was eigentlich selbstverständlich sein sollte, das eingeschaltete Fahrradlicht, wird leider öfter ‚vergessen‘ ebenso wie Strahler rundherum am Rad“, so der ADFC-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz Christian von Staden. „Das macht es Autofahrern und Fußgängern schwer, den Radfahrer frühzeitig zu sehen. Wer denkt, ich sehe das Auto, also sieht das Auto mich auch, ist auf einem gefährlichen Holzweg!“

Die vorgeschriebene Ausstattung am Fahrrad umfasst ein Vorder- und ein Rücklicht, zudem Rückstrahler vorne, hinten, zur Seite und an den Pedalen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club empfiehlt einen Nabendynamo: Er funktioniert auch bei Nässe, zwei Leitungen reduzieren das Risiko von Wackelkontakten, und die LED-Leuchten sind haltbarer als herkömmliche Birnen. „Ein Standlicht ist außerdem praktisch und sicher, wenn man mal am Straßenrand anhält oder an einer Ampel warten muss“, so der ADFC-RLP-Vorsitzende von Staden. „Und mit einem Nabendynamo kann man locker auch tagsüber mit Licht fahren, was sich bei schlechter Sicht und Nebel bewährt.“ Im Sommer 2017 wurde die Straßenverkehrsordnung geändert. Seitdem sind Tagfahr-, Fern- und Bremslicht jetzt auch für Räder erlaubt. Außerdem müssen Akku- oder Batteriebeleuchtung nur noch bei Bedarf mitgeführt werden. Ganz neu auch zugelassen: Blinkeranlagen für Fahrräder, ein Vorteil bei schlechter Sicht.

Neben dem aktiven Licht bieten helle Reflektoren am Rad ein Plus an Sicherheit. Eine sichere Alternative zu Speichenreflektoren sind Reifen mit Reflexstreifen oder selbstleuchtende Speichen.

Auch die Kleidung spielt beim sicheren Radeln eine Rolle: je heller, desto besser! Optimal sind allerdings reflektierende Flächen. Spezielle Westen, Taschen und Helme sind heute mit Reflektorelementen ausgerüstet oder man klebt selbst welche drauf. So erleuchtet und gut zu sehen vermeidet man Zusammenstöße und Unfälle in der dunklen Jahreszeit.

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Schwimmen in Waldfischbach

Vor einigen Monaten machte die Trainerin Jasmin Andrä in der Grundschule Höheinöd Werbung für Rope Skipping. Am Ende der Trainingsstunden kam sie mit der Schulleiterin Frau Karst ins Gespräch. Diese fragte die Trainerin, ob es möglich sei ab Ende Oktober bei den Drittklässlern beim Schwimmunterricht mitzuhelfen, da eine Lehrerin einfach zu wenig ist. Ein paar der Kinder kannten Jasmin schon vom Rope Skipping aus Queidersbach, daraufhin machte die Schulleiterin und die Trainerin einen Termin aus, um alles fest zu machen. Die Schwimmstunden finden jeden Freitag um 8.15 Uhr im Hallenbad von Waldfischbach-Burgalben statt. In der ersten Stunde schauten sich die Grundschullehrerin Frau Hartmann und Jasmin die Schwimmleistungen der Kinder an und verteilten sie danach in „Nichtschwimmer“ oder „Schwimmer“. Für die nächsten 10 Wochen übernimmt die Trainerin das Kommando der Schwimmer und Frau Hartmann bei den Nichtschwimmern. Insgesamt sind es 14 Kinder, die sehr engagiert sind, das Schwimmen richtig zu lernen bzw. ihre bisherigen Fähigkeiten noch etwas zu verbessern. Schade ist es, dass die Kinder von ihrer eigentlichen Stunde nur ca. 30 Minuten Wasserzeit haben, da sie aber um 9.30 Uhr schon wieder am Bus für zurück in die Schule sein müssen, geht es nicht anders. Die beiden Schwimmlehrer helfen dann auch noch beim föhnen, damit alles etwas schneller geht. Trotz Badekappe werden doch ein paar Haare nass. Das Hallenbad ist auch super für Nichtschwimmer geeignet, denn man kann den Boden in 3 verschiedene Tiefen einstellen. Sport plus macht ja schon länger eine Sport AG an Schulen, deshalb war auch das mit dem Schwimmunterricht kein Problem. Wenn die Kinder sich noch mehr für das Schwimmen interessieren wird sicherlich das ein oder andere Kind bei Jasmin im Mittwochstraining mal vorbeischauen.